Für sozial Benachteiligte eingesetzt

Goetheschule: Uschi Bröringmeyer in den Ruhestand verabschiedet

Wesseling (mm). Die Schule habe unter ihrer Leitung ihr unverwechselbares Profil entwickelt, denn mit Ursula Bröringmeyer habe der reformpädagogische Ansatz Maria Montessoris Einzug in die Goetheschule gehalten: "Hilf mir, es selbst zu tun". Nach 29 Jahren wurde die Rektorin der Grundschule jetzt in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet: Bürgermeister Hans-Peter Haupt dankte der Pädagogin für ihre Arbeit und ihr langjähriges Engagement und sprach ihr Anerkennung aus.

Seit 1969 war Bröringmeyer Lehrerin an der Schillerschule, 1980 wechselte sie als Schulleiterin an die Johannes-Gutenberg-Schule. Schulleiterin der Goetheschule war sie seit 1981. Ein ganz wesentliches Anliegen war ihr die Organisation des Unterrichts in jahrgangsübergreifender Arbeit. Dazu motivierte sie stetig das Kollegium zu regelmäßiger Fort- und Weiterbildung. Darüber hinaus initiierte sie an der Goetheschule die Einrichtung des gemeinsamen Unterrichts, in dem behinderte und nicht behinderte Kinder miteinander lernen.

Frühzeitig erkannte Ursula Bröringmeyer, dass viele Familien eine verlässliche Betreuungszeit für ihre Schulkinder am Vormittag benötigten. So gründete sie bereits im Jahr 1992 gemeinsam mit engagierten Eltern den Betreuungsverein der Schule. Dieses Angebot wurde später nochmals bis in den Nachmittag erweitert.

Neben ihrer Tätigkeit als Schulleiterin war Ursula Bröringmeyer durchgängig aktiv in der Lehrerfortbildung der Montessori-Vereinigung, im Berufsverband und beim Schulamt des Kreises. Sie organisierte Grundschultage und arbeitete mit Fachinstituten zusammen.

Nach der Wende im Jahr 1990 weitete sie diese Tätigkeit auf Beratung und Fortbildung für Kollegen aus den neuen Bundesländern aus.

Ursula Bröringmeyer engagierte sich im Personalrat für Kollegen / Kolleginnen und es war ihr immer ein besonderes Anliegen, besonders die Belange sozial benachteiligter Kinder und Familien zu berücksichtigen.

Im Jahr 2001 organisierte sie mit außerordentlichem Engagement eine Typisierungsaktion für die DKMS, als eines ihrer Schulkinder an Leukämie erkrankte. Entspannung und Erholung findet sie in ihrer Freizeit bei ihren Hobbys Golf und Bridge. Im Januar 2008 erkrankte Ursula Bröringmeyer schwer; seitdem war sie dienstunfähig.

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