Von Detlev Junker
Wesseling. Vor eine schwierige Aufgabe gestellt sahen sich die Helfer von Wesselinger Feuerwehr und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bei ihrem Eintreffen am Unglücksort. Beim Tauchen im Baggersee war ein Taucher unter Wasser eingeklemmt worden, alle Versuche seiner beiden Mittaucher ihn zu befreien scheiterten. Damit nicht genug: Zwei Begleiter an Land brachten sich ebenfalls in Lebensgefahr, als sie versuchten mit einem Schwimmbrett zu Hilfe zu kommen.
Zum Glück handelte es sich bei diesem Szenario nur um einen Übungseinsatz. Dennoch wurde den Rettern viel abverlangt. So galt es zunächst die beiden Begleiter, die mitten auf dem See sich an ihrem Schwimmbrett klammernd trieben, zu retten.
Mit dem Schlauchboot des Rüstwagens brachten Feuerwehrleute die Beiden - im Zusammenspiel mit den DLRG Rettungsschwimmern - schnell ans sichere Ufer zurück und übergaben sie dem Rettungsdienst. Währenddessen bereiteten sich die DLRG Taucher auf ihren Einsatz vor. DLRG Einsatzleiter Frank Raschke gab ihnen den Auftrag von zwei Seiten nach dem eingeklemmten Taucher zu suchen, ihn zu befreien und an Land zu bringen. Die Rettungstaucher, selber durch eine 75 Meter lange Leine gesichert, schafften es in kurzer Zeit den Auftrag zu erledigen.
"Diese Übung soll das Miteinander der beiden Hilfsorganisationen weiter verbessern" erläuterte Feuerwehrpressesprecher Peter Eymann das Übungsziel. Nur durch ständiges Üben sei der hohe Leistungsstand zu halten und weiter zu erhöhen.
Nach Übungsende zog Eymann ein positives Fazit: "Das
Übungsziel wurde erreicht. Besonders die Zusammenarbeit
zwischen den einzelnen Gruppen wurde als sehr gut empfunden."
Die Gesamteinsatzleitung für die Hilfeleistung bei diesen
Tauchunfall hatte Brandinspektor Dieter Groneborn.




