Wesseling. Die drittgrößte Stadt Belgiens war in diesem Jahr das Ziel der Städtereise: 500 Wesselinger stiegen Samstags morgens um 6 Uhr in neun Busse und auch wenn dichter Nebel unterwegs einige besorgte Blicke aufkommen ließ, in Gent herrschte Kaiserwetter.
Obwohl man Gent getrost als Freilichtmuseum betrachten kann, steht die Stadt für Touristen etwas im Schatten der perfekten Nachbarstadt Brügge. Aber Gent ist prachtvoller, viel größer, glänzt durch ein mittelalterliches Stadtbild und unzählige imposante historische Bauwerke. Keine andere Stadt in Belgien hat so viele verzeichnete Denkmäler wie Gent.
Auch die Wesselinger zeigten sich hiervon sehr beeindruckt, zumal sie bei der Stadtführung und der Fahrt auf der Leie hiervon viel erklärt bekamen. "Es war ein toller, erlebnisreicher Tag bei wunderschönem Wetter", so lautete das übereinstimmende Urteil der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, als sie am frühen Samstagabend wieder die Busse in Richtung Wesseling bestiegen.
Bürgermeister Hans-Peter Haupt wäre gerne mit nach Gent gefahren, doch die Einladung der Stadt Leuna zum 20jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft machte dies nicht möglich. Haupt verabschiedete jedoch am frühen Samstagmorgen die Busse an der Abfahrtstelle Wesseling-Bahnhof, ehe er sich auf den Weg nach Sachsen-Anhalt machte. Haupt: "Im nächsten Jahr bin ich aber sicher dabei".
Wohin es 2011 geht, wird nach Auswertung der Befragung - alle
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gent-Fahrt konnten ihre
Wunschziele äußern - entschieden.



