Mit 50 Mann angerückt

Shell-Mitarbeiter halfen im Seniorenheim: Viel Gutes getan

Wesseling. Das Wohnhaus St. Lucia hatten diesen Tag gemeinsam mit den Mitarbeitern der Shell Rheinland Raffinerie intensiv vorbereitet: "Wir haben zusammen überlegt, welche Projekte wir realisieren können, die den Bewohnern möglichst großen Nutzen bringen", sagt Michael Naumann, der Leiter des Wohnhauses St. Lucia.

Der Geruch der Kräuter in einem Duftbeet beispielsweise könne Menschen mit Demenzerkrankungen helfen, die sinnliche Wahrnehmung zu fördern und Erinnerungen wachzurufen. So stand das Anlegen eines Duftbeetes und eines Kräutergarten auch ganz oben auf der To-do-Liste der 50 freiwilligen Helfer, die normalerweise an technischen Um- und Neubauprojekten in der Rheinland Raffinerie arbeiten. Außerdem renovierten sie einen Gartenpavillon, einen Kaninchenstall sowie eine Vogelvoliere und errichteten einen Spieltisch für Mensch-ärgere-dich-nicht und Schach im Garten.

Über 100 Senioren leben im Wohnhaus der CBT - Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH in unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsformen, von der Wohngemeinschaft bis zum Alten- und Pflegeheim. Die Reaktion der Bewohner auf die Hilfe der Shell-Mitarbeiter war sehr positiv. Einige beteiligten sich sogar an der Arbeit, beschrifteten zusammen mit den Shell-Mitarbeitern die neuen Kräuterbeete oder schälten mit ihnen Kartoffeln für den gemeinsamen Grillabend. "Für uns hier in St. Lucia war der Besuch der Shell-Mitarbeiter eine schöne Abwechselung", sagt die 86-jährige Bewohnerin Mathilde Petrat. "Ich finde es gut, wenn ein Unternehmen sich so für Menschen einsetzt."

Auch Michael Naumann, der Leiter des Wohnhauses St. Lucia, begrüßt das Engagement der Shell-Mitarbeiter: "Für uns war das eine willkommene Hilfe im Sinne lebendiger Nachbarschaft. Es war eine schöne Erfahrung und uns auch sehr wichtig, dass die Shell-Mitarbeiter auch einige der Bewohner mit einbezogen haben. Denn wir wollen ihre Fähigkeiten und Ressourcen erhalten und fördern, deshalb ist die Teilhabe ein sehr wichtiger Aspekt der Arbeit im Wohnhaus St. Lucia."

Die Shell-Mitarbeiter leisteten aber nicht nur handwerkliche Hilfe. So organisierten sie beispielsweise auch einen Gesprächszirkel für die Senioren, in dem es um besonders schöne Erinnerungen ging oder leisteten den Senioren Gesellschaft bei den Mahlzeiten.

Bei einem gemeinsamen Grillabend ließen Helfer und Bewohner den Abend ausklingen und am Ende war allen klar, dass nicht nur das Seniorenwohnheim und seine Bewohner, sondern auch die Raffinerie selbst von diesem ehrenamtlichen Engagement profitiert. "Ein solcher Einsatz für andere Menschen hat sich als guter Weg erwiesen, um den Teamgeist innerhalb der Abteilung zu stärken," weiß auch Gunther Winkelmann von der Projektabteilung der Shell Rheinland Raffinerie.

Vor allem die durchweg positiven Reaktionen der Bewohner belohnten die Shell-Mitarbeiter für ihre Mühe: "Wir wurden von manchen Bewohnern sogar umarmt," berichtet Ingo Paffen, einer der freiwilligen Helfer. Sein Fazit für die Aktion fällt entsprechend positiv aus. "Mir hat der Tag viel Spaß gemacht und viel gebracht."

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