Von Detlev Junker
Wesseling. "Heute sind die Schranken hochgeklappt und die
Besucher können einmal hinter die Kulissen unserer Raffinerie
schauen", sagte Katja Konrad. Die Mitarbeiterin der
Kommunikationsabteilung der Shell Rheinland Raffinerie freute sich
über die Besucherschar.
Rund 1500 Besucher nutzen das ebenso umfangreiche wie informative Angebot. Auf Rundfahrten durch das Werk erklärten Mitarbeiter der Shell Rheinland die riesigen Produktions- und Kühlanlagen und sorgten für Durchblick bei den unübersichtlichen und verwinkelten Rohr- und Leitungsnetzen.
Die Auszubildenden der Raffinerie hatten ihr Bildungszentrum geöffnet. An zahlreichen Stationen zeigten sie die Vielseitigkeit ihrer Ausbildung. Und auf dem Außengelände war die Feuerwehr aufgefahren. Sie lud zur Besichtigung ihres großen Löschwagens ein. Gleich daneben hatte Jan Muschalik sein Gefährt abgestellt. 350 PS stark und einen siebenunddreißigtausend Liter fassenden Tankauflieger angehängt, war sein Laster genauso eine Attraktion wie die Vorträge von Professor Georg Schwedt. Mit Feuer und Flamme nahm er die Besucher mit auf eine spannende Reise durch die Alltagschemie.
Und der Alltag der Anwohner ist auch für die Shell ein Thema. "Wir wissen um die Geruchsbelästigung der Urfelder", sagte Konrad. Die Raffinerie sei sich jedoch sicher nicht der Verursacher dafür zu sein. "Dennoch sind wir als Nachbarn der Urfelder sehr daran interessieret, dass der Geruchsbelästigung auf den Grund gegangen wird", so die Unternehmenssprecherin.



