Wesseling (mm). Der Bombenalarm bei der Evonik entpuppt sich am Nachmittag als ein großer Findling: Bei Schachtarbeiten an der Werksgrenze zum Bahndamm der Linie 16 war am Dienstag in sieben Metern Tiefe ein metallischer Gegenstand gefunden worden. Die Stelle wurde abgesichert und das Loch weiter ausgegraben, um die vermeintliche Fliegerbombe untersuchen zu können. Dabei wurde der Verdacht auf den Sprengkörper nicht bestätigt.
Die Standortleitung zeigte sich erleichtert, dass die Aktion, für die man sich auf mehrere Tage eingestellt hatte, nun doch so schnell und so positiv beendet werden konnte.
Form, Lage und die schlechte Zugänglichkeit der Fundstelle
hatten die Experten zuvor veranlasst, mit hoher Wahrscheinlichkeit
von einem Bombenfund auszugehen. "Es ist nicht die Regel, dass
ein solcher derartiger Fall so ausgeht", resümierte
Wolfgang Wolf vom Kampfmittelräumdienst, der die
Untersuchungen vor Ort durchgeführt hat. "In den meisten
Fällen handelt es sich tatsächlich um ein
Kampfmittel."
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