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Friedenslicht endlich im Kölner Dom

Gottesdienst unter dem Motto: "Erwartet werden,Frieden finden"

Köln. Das Friedenslicht aus Bethlehem erreichte den Kölner Dom. Bei der traditionellen Aussendungsfeier wurde sie dort an etwa 2.000 wartende Pfadfinderinnen und Pfadfinder weitergereicht. Die kleine Flamme hatte bereits eine 3.600 Kilometer lange Reise hinter sich.

Zuletzt reiste sie von Wien nach Köln. Eine kleine Delegation der Deutschen Pfadfinderschaft (DPSG) Sankt Georg vom Stamm Dom Hèldder Câmara aus Köln holte das Friedenslicht in der Österreichischen Hauptstadt ab.
Das Licht wurde in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem entzündet. Seit 1994 verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht und wollen auf diese Weise ein leuchtendes Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen. Als Symbol soll es an Heiligabend in möglichst vielen Wohnzimmern, Kirchen, Krankenhäusern, Altenheimen, Obdachlosenunterkünften, Gefängnissen und zahlreichen anderen Einrichtungen leuchten.
Durch den unter dem Motto "Erwartet werden, Frieden finden" stehenden Gottesdienst im Kölner Dom leitete Pfarrer Johannes Meißner, Diözesankurat der DPSG. Daran teil nahmen, wie jedes Jahr, Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Konfession aus verschiedenen sozialen und seelsorgerischen Einrichtungen. Darunter beispielsweise Feuerwehr-, Polizei- und Gefängnisseelsorger und Mitglieder der Bahnhofsmission.
"Als Kerngedanke des Gottesdienstes wollten wir den Kindern und Jugendlichen im Dom deutlich machen, dass der erste Schritt zu einem friedlichen Miteinander der Menschen bereits dann getan ist, wenn wir einander das Gefühl geben erwartet und willkommen zu sein.", so Pfarrer Meißner im Anschluss an den Gottesdienst.

Letzte Änderung: Montag, 13.12.2010 11:48 Uhr
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