Gemeinsam durch die "Grüne Hölle"

Azubi-Ausflug zum Nürburgring

Wesseling. Grün wird sie genannt, die Hölle rund um das früher gottverlassene Dörfchen Nürburg. Grün, weil es rundum nichts als Wald und Wiesen gibt. Aber "Hölle" nicht, weil dort so manch teuflischer Ureinwohner sein Unwesen treibt, sondern weil der Volksmund mit "Hölle" die Qualität der in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts dort gebauten Autorennbahn, besser bekannt als "Nürburgring", beschrieb.
Und von gottverlassen kann heute auch keine Rede mehr sein, denn rund um den Ring ist nicht zuletzt in den letzten Jahren gigantisch investiert worden. Dass es dabei in der Finanzierung der neuen Erlebniswelt "Ringwerk" nicht immer mit rechten Dingen zugegangen ist und so manchem Politiker in unserem Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz den Kopf gekostet hat, interessierte die Auszubildenden der LyondellBasell höchstens am Rande.
Denn sie waren gekommen, um einen gemeinsamen schönen Tag in der Erlebniswelt zu verbringen, was dann auch gelang. Sage und schreibe 193 Teilnehmer hatten sich angemeldet - neben allen Auszubildenden aus allen Lehrjahren auch ihre Betreuer und Ausbilder - und verbrachten einen interessanten Tag in der nebligen Hocheifel, mit tiefen Einblicken hinter die Kulissen des Rennbetriebs.
In zwei große Gruppen hatte sie sich vor Ort aufgeteilt, die große Schar. Die eine Gruppe bekam eine Führung in den Backstage-Bereich, konnte die Formel 1 - Garagen anschauen und mal aufs Siegerpodest klettern. Die andere Gruppe tauchte ein in den Vergnügungspark "Erlebniswelt", übte an Simulatoren und machte mit beim Nürburgring- Quiz. Rund zwei Dutzend Fragen waren zu beantworten und einer war besonders gut darin. Bastian Hamacher, angehender Elektroniker, wusste - auf bis auf eine - auf alle Fragen eine richtige Antwort und darf sich fortan "King of the Ring" nennen.
193 Auszubildende plus Begleitung zum Nürburgring incl. gemeinsamem Mittagessen im "Boxenstop"- das sprengte die Kaffeekasse. Drum machten sich Planer rund vom Team der Jugendausbildungsvertretung (JAV) schon im Vorfeld auf die Suche nach möglichen Sponsoren und wurden fündig. Mit Hilfe von Betriebsratschef Wilfried Hierl gelang es, gleich vier Operations Manager im Werk zu finden, die bereit waren, die Team bildende Maßnahme zu unterstützen.
Nachdem die Fahrt erfolgreich und mit riesig positivem Echo über die Bühne gegangen war, bedankten sich die Auszubildenden einige Wochen später auf einer kleinen Feierstunde und -runde bei ihren Gönnern. Dabei beließen sie es nicht nur bei Worten, sondern schenkten den sichtlich gerührten Managern ein Gruppenfoto und - passend zum Event - je einen von den Industriemechaniker - Auszubildenden aus Edelstahl, Kupfer und Messing gefrästen und zusammengefügten Rennwagen.

Letzte Änderung: Donnerstag, 23.12.2010 15:49 Uhr

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