Wir alle sind Dreigestirn

Proklamation bot "Kölsch-Beat"

Köln. Manch einer, der zur Proklamation des Kölner Dreistirns gekommen war, wird sich aufgrund des sehr modernen Openings gefragt haben, ob er nicht versehentlich auf einer styligen Disco gelandet war. 

Doch die Proklamation von Prinz Frank I. (Frank Steffens), Bauer Günter (Günter Flüch) und Jungfrau Reni (Hans René Sion) setzte das Motto "Köln hat was zu beaten" bestens um. Eine Lasershow, Rocker-Samba, Power Percusssion, sicherlich Dinge, die man mit dem Karneval nicht unmittelbar verbindet, die aber zu Köln gehören und deshalb auch zu Recht sich im Programm der Proklamation wiederfanden. "Köln hat was zu beaten" und da steht natürlich an erster Stelle das neue Dreigestirn mit Prinz Frank I., Bauer Günter und Jungfrau Reni. Ein "Trio" der Bürgergarde "blau-gold" 1904 e.V., das nicht nur Freude und Spaß ausstrahlte, sondern auch gleich die Herzen der Jecken eroberte. Als habe er nie etwas anderes getan, rief Prinz Frank I. zu "Wir alle sind Dreigestirn!" und betonte Köln habe mehr als nur Musik zu bieten - "Mir Kölle können unser großes Hätz bieten". Mit seiner imposanten Stimme sang Bauer Günter beim Einmarsch des Spielmanszuges der Bürgergarde blau-gold, Jungfrau Reni (hat sieben Töchter) als "Frauenversteher" und Primz Frank I. wagte einen Tanz. Glanzvoll wurde es beim Auftritt des "Kölsche Rattepack" (Andrea Schönenborn, Oliver Blum und Uwe Modler). Mit Titeln wie "Ich bin von Kölle" swingten sie getreu dem"Rat Pack-Vorbild" aus den USA (Frank Sinatra, Samy Davis jr. und Dean Martin) über die Bühne. Kölsches gab es derweil von Räuber, Brings, Höhner und Querbeat. Aber auch hier immer in Kombination mit modernen Elementen, sei es Laser- oder Tanzshow.

Letzte Änderung: Donnerstag, 20.01.2011 12:23 Uhr

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