Wesseling. Die Europäische Union hat für 2011 einen gemeinschaftsweiten Zensus (lateinisch für Volkszählung) angeordnet. Bei einem Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in einem Land, in einer Gemeinde leben, wie sie wohnen und arbeiten. Deutschland benötige einen neuen Zensus, denn die aktuellen Bevölkerungs- und Wohnungsdaten basieren auf Fortschreibungen der letzten Volkszählungen
Im vergangenen Jahr konnten schon viele Fragen des Zensus 2011 aus den Melderegistern heraus beantwortet werden. Weitere Fragen, wie etwa zur Bildung und Ausbildung oder zur Erwerbstätigkeit, werden im Rahmen einer Haushaltsstichprobe bei einem kleinen Teil der Einwohnerinnen und Einwohner erhoben. Anders als bei traditionellen Volkszählungen wird nicht die gesamte Bevölkerung befragt, sondern bundesweit nur etwa 10 Prozent.
Für die Haushaltsstichprobe an ausgewählten Anschriften werden in Wesseling 40 Interviewerinnen und Interviewer benötigt.
Es werden engagierte und zuverlässige Personen gesucht, die folgende Voraussetzungen erfüllen: vollendetes 18. Lebensjahr; Zuverlässigkeit und Genauigkeit ; Verschwiegenheit; gute Deutschkenntnisse (in manchen Befragungsgebieten können auch Fremdsprachenkenntnisse, z.B. Türkisch, Griechisch oder Russisch, nützlich sein); keine berufliche Tätigkeit in sensiblen Bereichen (z.B. Polizei) bzw. in Bereichen, ín denen Interessenkonflikte, z.B. auf Grund kommerzieller Interessen, zu befürchten sind (z.B. Versicherungsvertreter, Marktforscher).
Im Vorfeld werden die Interviewerinnen und Interviewer selbstverständlich geschult. Die Schulungen werden voraussichtlich im März und April im Rathaus stattfinden.
Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen das Durchführen der
Befragungen zum Zensus 2011 ab dem 9. Mai. Im Einzelnen sind dies:
- Terminabsprachen der Befragung mit den Auskunftspflichtigen
- Feststellen der Existenz von Personen
- Durchführen der Befragung bei den Auskunftspflichtigen
(Interviews)
-Empfang und Übergabe der Erhebungsunterlagen, Rückgabe
an die Erhebungsstelle
Für ihren Einsatz erhalten die Interviewerinnen und
Interviewer eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 7,50
Euro pro vollständigem Fragebogen und 2,50 Euro pro
unvollständigem bzw. durch Selbstausfüller
zurückgeschicktem Fragebogen. Jede Interviewerin und jeder
Interviewer hat etwa hundert 100 Befragungen durchzuführen, so
dass die Aufwandsentschädigung insgesamt für jeden etwa
zwischen 250 und 750 Euro liegen wird.
Weitere Infos: Karl- Heinz Meschede, Bereich Sicherheit und Ordnung, Telefon-Nr. 02236/701-229.




















