Systemübergreifende Wirksamkeit

Auftakt des Multicenterprojekts KinderZUKUNFT NRW

Brühl. Ein wichtige Schritt in Richtung Kinderschutz ist jetzt den zentralen Akteuren aus der Gesundheits- und Jugendhilfe sowie der Ärzteschaft aus Brühl und dem südlichen Rhein-Erft-Kreis gelungen.

Mit dem Startschuss des Multicenterprojektes KinderZUKUNFT NRW, das vom Hildener IMO-Institut in Kooperation mit der Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft getragen und vom
Sozialpädiatrischen Zentrum Rhein-Erft-Kreis (Heinrich-Meng-Institut) in Brühl gefördert wird, sollen bestehende Hilfestrukturen weiter ausgebaut werden.
Bürgermeister Michael Kreuzberg betonte bei der Auftaktveranstaltung im Marienhospital Brühl, dass nunmehr die einzelnen Projekte systemübergreifend wirkten und es kein "Agieren gegeneinander" mehr geben werde.
Aufbauend und ergänzend zu den bereits bestehenden Angeboten soll durch das ,,Multicenterprojekt" im Brühler Krankenhaus ein frühstmöglicher Kontakt zu Familien ermöglicht werden, die Unterstützungsbedarf haben.
Die zeitnahe Bereitstellung präventiver Angebote für Kinder, Mütter und Familien soll weiter ausgebaut werden. Bereits in der Brühler Geburtsklinik unter Dr. Carl-Michael Schmidt nimmt eine Koordinatorin, meist eine erfahrene Kinderkrankenschwester, Kontakt zu den Müttern auf, schätzt den Hilfebedarf ein und ermuntert zur Annahme passgenauer Unterstützungsangebote.
So werden z. B. Hebammen mit Erfahrungen in der Betreuung von Familien vermittelt. Beide, Koordinatorin und Hebamme, halten den Kontakt zu den in den Jugendämtern der einzelnen Städte tätigen Fachkräften im Arbeitsbereich der Frühen Hilfen, um weitergehende Unterstützung zu organisieren. "Dabei gilt der Grundsatz: Mitmachen ist freiwillig", sagte Dr. Schmidt.
Alle weiteren Informationen gibt es im IMO-Institut, Tel.: 02103/2589976, und im Marienhospital Brühl.

Letzte Änderung: Freitag, 21.01.2011 11:23 Uhr

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