1996 läutete der Mercedes SLK die Ära der
Faltdach-Roadster und -Cabrios ein. Nun geht die inzwischen dritte
Generation des kompakten Zweisitzers an den Start. Er soll
leichtfüßige Sportlichkeit mit Komfort, markantes Design
mit Alltagstauglichkeit und Spitzen-Performance mit beispielhafter
Umweltfreundlichkeit vereinen. Die neuen Vier- und
Sechszylinder-Motoren mit serienmäßiger
ECO-Start-Stopp-Funktion sollen bei hohen Fahrleistungen bis zu 25
Prozent sparsamer sein als die bisherigen, vergleichbaren
Vorgänger. Mercedes-Chef Dieter Zetsche über den neuen
SLK: "Ich bin sicher, mit seinem leidenschaftlichen Design,
seinem hochwertigen Interieur und seiner Bescheidenheit an der
Tankstelle sorgt er für enormen Spaß auf der Straße
und festigt seinen Status als Kult-Roadster."
Wie bisher gefällt der SLK durch seine lange Motorhaube und
das kurze, dynamische Heck hinter der Zweisitzer-Passagierzelle.
Erster Blickfang ist die aufrecht stehende Kühlermaske als
Hinweis auf das neue Markengesicht von Mercedes-Benz. Der breite
Kühlergrill trägt in der Mitte den Mercedes-Benz-Stern.
Markant: Die klar gezeichneten Scheinwerfer. Die Designer erzeugen
mit dem neuen SLK-Gesicht eine optische Verwandtschaft zum neuen
Flügeltürer Mercedes-Benz SLS AMG und zum neuen CLS.
Trotz der steilen Front und einer größeren
Stirnfläche sank der cW-Wert auf den für Roadster guten
Wert von 0,30 (Vorgänger 0,32).
Ein feines Detail am Heck: eine Hohlkehle verdeckt bei der
Seitenansicht die Kofferraumfuge, die Seitenlinie wirkt so
stilistisch eleganter.
Das Interieur ist geprägt von Sportlichkeit und
hochwertigen Materialien. In der Basisversion ziert die
Mittelkonsole und weitere Teile gebürstetes Aluminium. Gegen
Mehrpreis gibt es Holzausführungen in Wurzelnuss oder
schwarzer Esche.
Weitere Ausstattungsdetails sind ein unten abgeflachtes
Multifunktions-Sportlenkrad mit dickem Lederkranz. Als Extras gibt
es Sonnenreflektierendes Leder, das die Aufheizung der damit
bezogenen Oberflächen spürbar reduziert, eine
Ambientebeleuchtung sowie
wie die beim Vorgänger schon bestellbare Nackenheizung
AIRSCARF.
Der SLK-Käufer kann künftig unter drei
Verdeck-Varianten wählen: Serienmäßig ist das
elektrisch betätigte, in Wagenfarbe lackierte Metalldach.
Alternativ dazu wird ein Panorama-Variodach mit dunkel
getöntem Glas angeboten. Eine Weltneuheit ist laut Mercedes
die dritte Variante - das später lieferbare Panorama-Variodach
mit MAGIC SKY CONTROL. Auf Knopfdruck lässt es sich wahlweise
auf hell oder dunkel schalten. Hell ist es fast völlig
durchsichtig und bietet auch bei kalter Witterung ein
Open-Air-Erlebnis. Im abgedunkelten Zustand spendet das Dach
Schatten und verhindert das Aufheizen des Innenraums.
Zur Markteinführung des SLK im Frühjahr gibt es zunächst drei neue Benzinmotoren mit Direkteinspritzung. Die Vierzylinder-Triebwerke im SLK 200 BlueEFFICIENCY und SLK 250 BlueEFFICIENCY leisten aus einem Hubraum von 1,8 Litern 135 kW (184 PS) und 150 kW (204 PS). Der SLK 200 verbraucht in Kombination mit dem optionalen Siebengang-Automatikgetriebe nach EU-Norm nur 6,1 l/100 km. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert er in 7,0 Sekunden. Als Spitzengeschwindigkeit erreicht er 237 km/h (handgeschaltet 240 km/h).
Der SLK 250 ist serienmäßig mit der 7-Gang-Automatik
ausgerüstet und braucht lediglich 6,2 l/100 km. 0-100 km/h
schafft er in 6,6 Sekunden. Seine Höchstttempo: 243 km/h. Das
V6-Triebwerk des SLK 350 BlueEFFICIENC - eine völlige
Neuentwicklung mit Direkteinspritzung der 3. Generation und
Piezo-Injektoren - holt aus 3,5 Liter Hubraum 225 kW (306 PS).
Damit sprintet er in 5,6 Sekunden auf 100 km/h. Seine
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h. Sein Verbrauch: 7,1 l/100 km.
Die gute Effizienz der Motoren mit dem deutlich verringerten
Kraftstoffkonsum wird auch durch das serienmäßig
installierte ECO-Start-Stopp-System zu erreicht. Den SLK soll es
künftig auch mit Dieselmotor geben.
Der neue SLK kann seit kurzem bestellt werden.
Die Preise:
SLK 200 BlueEFFICIENCY: 38.675,00 Euro;
SLK 250 BlueEFFICIENCY: 44.256,10 Euro;
SLK 350 BlueEFFICIENCY: 52.300,50 Euro.




