Von Montserrat Manke
Wesseling. Letzte Woche berichteten wir über eine 79 Jahre alte Frau, die Opfer eines Trickdiebstahls wurde. Zwei Frauen südländischen Aussehens verwickelten die Dame in der Fußgängerzone in ein Gespräch und klauten unbemerkt die Geldbörse.
Nur wenige Tage später konnte ein Ehepaar einen solchen Diebstahl gerade noch vereiteln: Die beiden wurden auf der Treppe im Fußgängertunnel von drei Männern umzingelt, und einer griff zur Gesäßtasche des Mannes und wollte das Portemonnaie entwenden. "Wir konnten das gerade noch verhindern", so die Frau zum Werbekurier.
Und am Freitag konnten in einem Supermarkt an der Gotenstraße zwei Taschendiebinnen verhaftet werden, nachdem sie erfolglos versucht hatten, einer Kundin die Geldbörse zu entwenden: Die Kassiererin und eine Angestellte hielten die beiden polizeibekannten Frauen, die aus Duisburg stammen bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Nimmt nun mit dem Wegfall des Ordnungsdienstes, der aufgrund des Nothaushaltes Ende letzten Jahres eingestellt wurde die Kleinkriminalität in der Stadt am Rhein wieder zu? Anton Hamacher, Chef der Pressestelle der Polizei des Rhein-Erft-Kreises, sagt, dass Wesseling von der Tendenz her nicht auffälliger sei als andere Kommunen und dass die Beamten der Polizei durch den Streifendienst Präsenz zeigen würden.
Deshalb fragen wir Sie, liebe Leserinnen und Leser: Haben Sie das Gefühl, dass Wesseling noch sicher ist? Gehen Sie sorglos durch die Straßen unserer Stadt, queren Sie ohne Angstgefühl die Unterführung im Tunnel? Oder wünschen Sie sich wieder einen Ordnungsdienst und mehr Polizeipräsenz in der Stadt am Rhein? Machen Sie mit bei unserer Umfrage und sagen Sie uns Ihre Meinung zu dem Thema!


















