Köln. Bei der Mädchensitzung im Sartorysaal war mal wieder einiges gebacken. Alles was das jecke Mädchen-Herz begehrt tummelte sich auf der Bühne und strapazierte Lach- und Singmuskeln.
Gleich zu Beginn betrat Marita Köllner die Bühne. Nach
Ihrem Auftritt erhielt Sie aus der Hand von Jürgen
Oberbörsch 1. Vorsitzender der Fidelen Zunftbrüder 44
rote und weiße Rosen für Ihr 44jähriges
Bühnenjubiläum. Marita war völlig überrascht
und erfreut:" Jürgen wäre der erste Präsident,
der an Ihr Jubiläum gedacht hätte."
Ja und dann ging es weiter: Vor allem die kölschen
Traditionsbands sorgten für ordentlich Stimmung. Nicht nur bei
den Bläck Fööss tobte der Saal. Die jecken Damen
sangen sämtliche Lieder von De Räuber, den Höhnern,
Brings und den Paveiern mit und schunkelten zu deren Melodie im
Takt. Als gleich nach den Bläck Fööss die Tanzbienen
die Bühne erklommen, waren die Mädels nicht mehr zu
halten. So ein tolles Männerballett hatten sie selten gesehen.
Egal ob orientalisch, 70er-Jahre-Hits oder Udo Jürgens Lieder,
das Herrenballett setzte die Melodien gekonnt tänzerisch um.
Nach dieser witzigen Einlage boten die 30 Tänzerinnen und
Tänzer der Zunft-Müüs dem begeisterten Publikum ganz
besondere Würfe und Hebungen. Alles klappte, das Publikum
applaudierte lautstark.
Doch auf der Bühne wurde nicht nur getanzt und gesungen. Guido
Cantz, Marc Metzger und Klaus und Willi strapazierten mit ihren
lockeren Vezällchen die Lachmuskeln der Damen im Saal.
Und was bisher noch fehlt, aber bei einer derart hochkarätig
besetzten Mädchensitzung natürlich niemals fehlen darf:
Das Dreigestirn! Es musste sich regelrecht seinen Weg durch die
Menge bahnen und wurde dann mit tosendem Applaus und viel Alaaf
begrüßt. Damit war dann alles erledigt. Und Jürgen
Oberbörsch hatte sein Debüt
als Sitzungspräsident vollbracht. Zur Melodie
"Minsche wi mir" schloss er die Sitzung mit einem eigens
dafür gedichteten Liedche.


