Von Detlev Junker
Wesseling. "Was soll ich nur machen?" Jugendliche, die vor der Qual der Wahl zu ihrer zukünftigen Berufsausbildung stehen, hatten eine gute Gelegenheit sich über ihre berufliche Ausbildung zu informieren.
Das Wirtschaftsgremium Wesseling der IHK zu Köln hatte gemeinsam mit der Stadt und der Brühler Agentur für Arbeit zur ersten Ausbildungsplatzbörse eingeladen. Im Rheinforum informierten fast 30 Firmen über rund fünfzig Ausbildungsberufe.
Von A wie Altenpfleger bis hin zu Z wie Zweiradmechaniker wurden zahlreiche Berufe vorgestellt. Eine Vielfalt, die ankam. Die jugendlichen Besucher, oftmals in Begleitung ihrer Eltern waren begeistert.
Der 16-Jährige Torben Meyer informierte sich am Stand des Dreifaltigkeitskrankenhaus. "Interessant, wie viele Berufe hier angeboten werden", sagte der junge Wesselinger im Gespräch mit Tobias Sperling und Anne Wilcek, beide selber noch Auszubildende im Krankenhaus.
hr Chef, Wolfgang Mentges, lobte ebenfalls die Messe: "Hier können wir endlich mal zeigen, dass wir viel mehr als nur in medizinischen Berufen ausbilden. Am Infostand der Bundeswehr war Hauptfeldwebel Stefan Schunk ebenfalls zufrieden. "Ich habe gute Gespräche gehabt", sagte er. Eines davon führte er mit dem 17-Jährigen Philipp Schnorrenberg, der sich über die Ausbildung zum Offizier informierte.
Für die Vielfalt des Ausbildungsangebot sprach auch die Präsenz des Discounters Aldi Süd. Regionalverkaufsleiter Martin Gossmann freute sich, dass bei ihm mehrere Bewerbungen direkt abgegeben worden waren. "Es ist eine gute Gelegenheit hier über unsere Ausbildung zu Einzelhandleskaufleuten zu informieren."
Im Obergeschoss des Rheinforums lud die Firma Top zum Job zu Workshops für die richtige Bewerbung ein. "Die Bedeutung einer korrekten Bewerbung ist den Jugendlichen bewusst", sagte Personaltrainerin Stephanie Staab, "aber es fehlt oftmals das Wissen, wie die richtige Bewerbung aussieht."
Brigitte Davin stellte gemeinsam mit zwei Auszubildenden die VR-Bank Rhein-Erft vor. "Ich finde es gut, dass viele Jugendliche von Ihren Eltern begleitet werden. Da kann man noch intensiver auf die Wünsche der jungen Frauen und Männer eingehen."
Und für die Veranstalter zog Fritz Graf ein positives Fazit. "Aufgrund des großen Erfolgs werden wir die Ausbildungsplatzbörse nicht nur erneut im nächsten Jahr durchführen, sondern das Ziel ist es, sie zu einer regelmäßigen Einrichtung in Wesseling zu machen", so der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses.










