Lindenthal. Die Sanierung des Stadtwaldweihers für rund 500.000 Euro ist weitgehend abgeschlossen. Jetzt kündigte die Kölner Grün-Stiftung als ergänzende Maßnahme an, auch den Bauabschnitt des kleinen Kanals zu sanieren. 65.000 Euro stellt die Stiftung zusätzlich dafür zur Verfügung. Davon stammen 20.000 Euro aus einer Spende der JTI (Japanese Tobacco International).
"Die maroden Holzpflöcke, die das Ufer befestigen
sollten, waren in einem katastrophalen Zustand",
begründete die Geschäftsführerin der Kölner
Grün Stiftung, Beatrice Bülter, das Vorhaben. "Der
Kanal kolkte komplett aus."
Beide Ufer werden beidseitig auf einer Länge von 100 Metern
saniert.
Hierzu wird jeweils an den Brückenbauwerken eine Wassersperre
aus Sandsäcken mittels Mobildeich errichtet, so dass in diesem
Teilstück der Wasserspiegel so weit abgesenkt wird, dass
parallel zum Ufer ein circa ein Meter breiter trockener Arbeitsraum
entsteht.
Es verbleibt, mittig parallel zum Ufer, ein Restgewässer mit
einer Restwassertiefe von circa 50 Zentimeter.
Der hier abgetrennte Wasserbereich wird entsprechend direkt in den
Weiher/ Kanal umgepumpt. Die Stiftung betont, dass
größere sowie erkennbare Fische sofort in den Weiher
gesetzt wurden.
Die Ränder werden begradigt und das Ufer mit einem
Spundwandsystem aus recyclingfähigem Kunststoff befestigt, das
bereits in Holland häufig verwendet wird.
Die Sanierungsarbeiten sollen im Oktober 2011 abgeschlossen werden.
Bauplanung und Bauleitung liegen beim Amt für
Landschaftspflege, die Bauleitung hat Manfred Grieser.


