Beim ersten Versuch alles abgeräumt

LyondellBasell schenkt St. Lucia Haus eine Spielekonsole

Wesseling. Sie musste sich nicht lang bitten lassen. Zielstrebig ging Barbara Schneider (84) auf die beiden Auszubildenden der LyondellBasell, Christian Alef und Mario Litschko zu, um die gerade frisch ausgepackte Wii Spielekonsole als Erste auszuprobieren. Die Azubis waren zusammen mit ihrem Ausbilder Alfred Dreikhausen im Altenwohnheim St. Lucia in Wesseling zu Gast, um den Bewohnern diese als Geschenk des Wesselinger Werkes zu übergeben.

Die Idee für die ungewöhnliche Idee hatten Ausbilder und Azubis im Bildungszentrum. Spielerisch, so der Anlass, lassen sich die digitalen Welten am besten erschließen - ob für jung oder alt. Am Global Care Day im April kam dann eine solche Konsole im Altenheim zum ersten Mal zum Einsatz. Offenbar hatten die Bewohner damals so viel Spaß damit, dass sie den Vorschlag, eine solche Konsole dauerhaft im Heim zur Verfügung zu haben, begeistert aufnahmen.

Und so nahte denn die Premiere an digitalen Bowlingnachmittag für Barbara Schneider. Von den Azubis nahm sie den Joystick entgegen, mit dem man die Kugel in Bewegung setzen kann. Sie holte kurz aus und schwang den rechten Arm schnell nach vorne und ließ offenbar zum richtigen Zeitpunkt den Auslöseknopf auf der Fernbedienung los.

Auf der Leinwand konnten alle sehen, was nun passierte. Das virtuelle Kegelmännchen lief ein paar schnelle Schritte und setzte die Kugel auf die Bahn. Fast genau in der Mitte mit einem leichten Drall nach rechts rollte die Kugel auf die Kegel zu und - räumte alle ab. Alle Zehne im allerersten Versuch. Spontaner Beifall brandete auf an der Kaffeetafel, an der inzwischen rund zwanzig Seniorinnen und Senioren Platz genommen hatten und zunehmend interessiert auf das geschehen blickten.

Schon bald fanden sich die nächsten um es Barbara Schneider nachzumachen. Grund genug für Elfriede Emons, der 82-jährigen Bewohnerbeiratsvorsitzenden, in einer kurzen Dankesrede zwischendurch den Nachbarn aus dem großen Chemiewerk ganz herzlich zu danken.

Auch wenn nicht gleich jeder Versuch, gelang, so wird der Spaßfaktor nicht leiden. Denn für die ersten Monate haben sich Alfred Dreikhausen und seine Jungs bereit erklärt, an den Spielenachmittagen noch so lange digitale Nachhilfe zu geben und den Bewohnern bei Bedarf "den Wurfarm zu führen", bis genügend freiwillige Betreuer aus dem Umfeld des Heims mit der Konsole eigenständig klar kommen.

Letzte Änderung: Freitag, 20.05.2011 15:37 Uhr

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