Von Montserrat Manke
Widdig. Kurz nach 16 Uhr war es Gewissheit: Heinz Werner Ellinghausen befand sich zum Zeitpunkt der Explosion nicht in seinem Haus. Der Bagger hatte die letzten Schuttreste aus dem Keller abgetragen, unter denen man den 51-Jährigen eventuell noch vermuten hätte können.
Jetzt geht die Suche also weiter, und die Arbeit der Experten bleibt schwer, denn unter anderem muss bewiesen werden, dass es der Inhaber selbst war, der sein Haus, das am Mittwoch zur Zwangsversteigerung angestanden hätte, in die Luft gesprengt hat.
Hilfreich könnten dabei vielleicht die "mehreren Brandbeschleuniger" sein, die laut Frank Kreft, Pressesprecher der Bonner Polizei, in den Trümmern gefunden wurden. Oder aber der Einfülltrichter und fünf Einfüllstutzen für Benzinkanister, die ebenfalls aus dem Schutt gesichert werden konnten.
Und von Ellinghausen selbst fehlt weiter jede Spur. Gesichtet hingegen habe ein Nachbar die beiden Katzen, die mit dem Mann in dem Haus gelebt hatten: "Sie liefen ziemlich verstört hier rum". Die Fahndung der Polizei läuft derweil auf Hochtouren, es gab auch mehrere Hinweise, die aber alle im Sande verlaufen seien, so Kreft.
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