Wesseling (dju). Bereits seit zehn Jahren stellt sich der Hospizverein Wesseling seiner schweren Aufgabe.
Im Mittelpunkt der Hospizarbeit stehen schwer kranke oder sterbende Menschen, die sich wünschen, dass sie bis zuletzt in vertrauter Umgebung mit vertrauten Menschen leben können, dass sie möglichst ohne Schmerzen und Beschwerden sind oder dass sie bei der Annahme ihres einzigartigen Sterbens und bei der Frage nach dem Sinn des Lebens Begleitung finden.
"Unser Anliegen ist es dabei, den Sterbenden und ihren Angehörigen hilfreich begleitend beizustehen", sagte Klaus Terlau, Vorsitzender des Hospizvereins. "Wir wollen sterbenden Menschen ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Tod zu ermöglichen." Dem Verein gehören derzeit 131 Mitglieder an, wobei, so Terlau, "noch engagierte Menschen jeden Alters zur aktiven Mitarbeit in der Begleitung gesucht werden."
Das zehnjährige Jubiläum wurde mit einer Feier im Keldenicher Pfarrsaal von St. Andreas begangen. Bürgermeister Hans-Peter Haupt zollte dem Verein hohen Respekt. "Für ihre schwere Arbeit wünsche ich ihnen auch zukünftig viel Kraft", sagte er. Haupt ehrte für zehn Jahre ehrenamtliches Engagement Bernhard und Maria Schülkens, Sigrid Querbach sowie - in Abwesenheit - Marianne Rodtmann, Annemarie Pohl und Regina Schürheck. Für zwei Jahre aktive Mitarbeit wurde Margret Röttgen ausgezeichnet.
Die Geburtstagsfeier wurde durch Pfarrer Peter Jansen abgerundet. Er hielt einen Vortrag über Sterben und Tod im rheinischen Karnevalslied. Informationen zur Mitarbeit im Hospizverein sind bei Horst Terlau unter Telefon 0 22 36 / 3 70 36 oder im Wohnheim an der Bonnerstraße 84 zu den Bürozeiten Dienstags von 9.30 bis 12 Uhr und Donnerstags von 16 bis 18.30 Uhr erhältlich.
















