Wesseling (dju). Malereien, Installationen und Grafiken des Kölner Künstlers Georg Gartz zeigt der Wesselinger Kunstverein mit der Ausstellung "Wonderful Imperfect" in den Gebäuden der Scheunengalerie am Schwingelerweg.
"Gartz ist dem Grundsatz von Paul Klee verpflichtet, nach dem Kunst nicht das Sichtbare wiedergibt, sondern sichtbar macht", sagte Ekkehard Drefke, der in die Ausstellung einführte. In der Kunst von Georg Gartz würden nicht konkrete Formen oder Zeichen erfunden. Ebenso würde auf die konventionelle optische Erfindung der Perspektive zugunsten der Freiheit, den Raum frei zu komponieren und die Oberfläche autonom zu gestalten, verzichtet. "Die weitgehende formale Reduktion legt alle Kraft in die raumschaffenden Fähigkeiten von Farbe. Die Skala reicht von zarten Abstufungen bis zu expressiver Buntheit, vom Schein einer farbigen Stimmung bis zur aggressiven Präsenz einer farbbesessenen Malerei", sagte Drefke weiter.
"Die Scheunengalerie bietet auch für große Kunstwerke den erforderlichen Platz", lobte Dagmar Ueding, Vorsitzende des Kunstvereins die Ausstellungsräume. Das augenfälligste Werk von Gartz braucht auch Platz. Inmitten der alten Scheune steht ein rund acht mal acht Meter großes und bis zu drei Meter fünfzig hohes Werk bestehend aus vielen bunt bemalten Papierbahnen. "Ich bringe damit die Farbe der Papierbahnen in den Raum", erläuterte Gartz.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind mittwochs, samstags und sonntags von 15 Uhr bis 17 Uhr. Am Samstag, 2. Juli, sowie Sonntag, 10. Juli, ist der Künstler anwesend. Die Finissage mit Künstlergespräch ist am 13. Juli um 18 Uhr.
















