Godorf. Die Shell Rheinland Raffinerie betont im Zuge der bevorstehenden Bürgerbefragung über die Zukunft des Godorfer Hafens noch einmal ganz klar ihre neutrale Position in dieser Entscheidung und tritt damit zugleich anderslautenden Berichten entgegen.
Constantin von Hoensbroech, Sprecher der Raffinerie, erklärte: "Die Shell Rheinland Raffinerie nimmt die Debatte um das Für und Wider eines möglichen Ausbaus des Godorfer Hafens zur Kenntnis. Wir legen größten Wert auf die Feststellung, dass sich die Shell Rheinland Raffinerie dabei absolut neutral verhält. In der aktuellen Berichterstattung wird in schriftlicher und bildlicher Form berichtet oder der Eindruck erweckt, dass die Shell Rheinland Raffinerie zu den Fürsprechern der Hafenerweiterung gehört. Wir betonen daher nochmals: Unser Unternehmen spricht sich weder Für noch Gegen die Hafenerweiterung aus."
Die Shell Rheinland Raffinerie verfügt in einem der drei Hafenbecken des Godorfer Hafens über einen eigenen Bereich mit sieben Verladeplätzen, über die das Werk Nord in Köln-Godorf und auch das Werk Süd in Wesseling mit flüssigen und gasförmigen Grundprodukten der chemischen Industrie versorgt, bzw. solche Grundprodukte verladen werden.
Vom möglichen Ausbau des Godorfer Hafens als Containerhafen
ist das Unternehmen daher nicht direkt betroffen. Der mögliche
Ausbau des Hafens hat keine Auswirkungen auf die aktuelle und
künftige Geschäftstätigkeit der Shell Rheinland
Raffinerie.















