Wesseling. Seit dem 1. Juli ist ein Schrankensystem auf der L 300 installiert worden, das die Signalanlagen im Bereich der Einmündung Kerkrader Straße und der Zufahrt Brühler Straße ergänzt, die bei einer betrieblichen Störung bei Evonik geschaltet werden.
Evonik hat das Schrankensystem als zusätzliche Sperrmöglichkeit der Hochstraße errichten lassen, die über das Werksgelände führt. Diese Maßnahme wurde u.a. mit der Stadt Wesseling, der Straßen NRW, der Feuerwehr Wesseling, der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln und den örtlichen Polizeibehörden abgestimmt.
Jeweils drei Schranken sollen dafür Sorge tragen, dass bei einer betrieblichen Störung der Zugang zum Abschnitt der Hochstraße sowohl für Autofahrer als auch für Fußgänger und Radfahrer verhindert wird. Zusätzlich fordert die Signalanlage wie bisher alle Verkehrsteilnehmer durch rote Leuchten und Schilder zum Anhalten auf.
Die Schranken werden manuell durch die Werkfeuerwehr von Evonik heruntergelassen. Zuerst werden die Zugangswege in beide Richtungen auf die Hochstraße gesperrt. Wenn alle Verkehrsteilnehmer die Straße verlassen haben, werden auch die Schranken auf den Abfahrtswegen heruntergelassen. "An dieser Stelle war nach einem Vorfall im vergangenen Jahr Handlungsbedarf.
In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Behörden konnten wir unseren Vorschlag zur Verbesserung der Situation an der L 300 umsetzten und somit für eine zeitgemäße Möglichkeit der Absperrung auf diesem Teilabschnitt sorgen", betonte Dr. Gerd Wolter, Standortleiter von Evonik in Wesseling.















