Bauarbeiten von Vandalismus überschattet

Großprojekt "Pipeline" von Godorf nach Wesseling geht voran

Von Wilhelm Groscurth

Lülsdorf/Wesseling. Im Mai war die zukünftige Trasse für die Pipeline, mit der die Werke der Shell Deutschland in Godorf und Wesseling miteinander verbunden werden sollen (Projekt "Connect") bereits vom Kampfmittelräumdienst untersucht worden.

Jetzt begannen die vorbereitenden Arbeiten für die Verlegung der vier Leitungsrohre, die im Retentionsraum zwischen Lülsdorf und Langel in offener Bauweise erfolgt. In einem Rohrgraben werden neben den Leitungen auch drei Glasfaserkabel für Kommunikationszwecke verlegt. Nach Verfüllung des Rohrgrabens wird über den Rohren eine Erdüberdeckung von mindestens zwei Metern liegen, so dass die bisherigen Ackerflächen wie zuvor wieder landwirtschaftlich genutzt werden können.

Zurzeit wird entlang der zukünftigen Trasse eine Fahr- und Arbeitsspur eingerichtet, von der aus die Leitungen verlegt werden. Dazu wird zunächst eine Folie verlegt, die mit Schotter aufgefüllt und anschließend verdichtet wird. Dadurch können die provisorisch für schwere LKW ausgelegten Fahrstraßen nach Abschluss der Arbeiten problemlos wieder zurückgebaut werden.

Der Arbeitsstreifen für die Verlegung im Landbereich hat eine Breite von maximal 38 Metern.
Die Startpunkte der Bohrungen für die beiden notwendigen Rheinquerungen liegen ebenfalls Retentionsraum.

Die Beeinträchtigung von Anwohnern, Landwirtschaft und Natur ist auf die Bauzeit beschränkt und wird durch zahlreiche Maßnahmen, wie zum Beispiel Lärmschutz sowie eine ökologische Baubegleitung, minimiert. Schutzgebiete werden umgangen oder in einer Tiefe von bis zu 20 Metern untertunnelt. Das Flussbett und der Fluss mit seiner Fischpopulationen werden durch den Vortrieb nicht beeinträchtigt.

Für den schweren LKW-Verkehr wurde ebenfalls eine provisorische Zufahrt errichtet, die anschließend wieder zurückgebaut werden kann. Die Fahrzeuge werden am Ortseingang von Langel mit Hilfe einer vorübergehenden Ampelanlage auf die Kreisstraße 22 geführt, so dass Wohngebiete davon nicht betroffen werden.

Allerdings werden die Bauarbeiten seit Beginn von Vandalismus begleitet. Sowohl die Ampelanlage als auch große Informationstafeln, die Auskunft über das Bauvorhaben geben, sind teilweise bereits mehrfach mutwillig beschädigt oder zerstört worden.

Deswegen werden alle Mitbürger aufgefordert, entsprechende Beobachtungen unverzüglich der Polizei (Tel.: 110) mitzuteilen, weil es sich dabei um Straftaten handelt.

 

Letzte Änderung: Mittwoch, 31.08.2011 09:56 Uhr

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