Von Montserrat Manke
Wesseling. Was liegt eigentlich näher, als in einer Stadt, die am Rhein liegt, eine Beachparty zu feiern? Eben! Das dachten sich auch Christian Keilhau und Simon Schall, beide von der Jungen Union Wesseling, und luden (mit reichlich Unterstützung) 14 Tonnen Sand unterhalb der neuen Freitreppe ab, engagierten die DJ's Rene und Jan, nannten das ganze "Rheinfeierei" und boten der sicher nicht partyverwöhnten Wesselinger Jugend eine Plattform.
"Wesselings Plätze müssen belebt werden", sagte Keilhau und sprach in einem Atemzug von dem schönen Platz am Rheinforum, der aber kaum genutzt würde. Außerdem wollten sie was für die Jugend der Stadt machen: "Die müssen doch alle nach Köln und Bonn fahren, um was zu erleben", konstatierte der 20-Jährige.
Und das kam prima an: Ab nachmittags lief Elektro, Hip Hop, House und die Chartbreaker, dazu gab es Alkoholfreies und Cocktails am laufenden Band: "Sex on the Beach", "Tequila Sunrise" und "Rasberry Beach" waren der Renner, wie Antje Liebert (23) und Marie-Chrstin Nöller (25) an der Bar erklärten.
Die beiden mixten aber nicht nur für das "Jungvolk", erstaunlich viele so um die 30 bis hoch zur 50 hatten den Weg zur Beachparty gefunden. Wie auch immer, begeistert waren alle: "Ich finde es cool, die Musik passt, das Wetter, das Ambiente - das taugt alles", sagte Steven Voge (29).


















