Von Montserrat Manke
Urfeld. "1000 können wir noch verkraften", sagt Manfred Rothermund und meint damit zusätzliche Neubürger für den kleinen Rheinanliegerort. Dann aber seien die Ressourcen Urfelds erschöpft.
Dieses kleine Gespräch zwischen der Redaktion und dem Ortsbürgermeister fand beim Sommerfest des Ortsausschusses (OAS) statt. Wir stehen in lockerer Runde an der Halle Urfeld, um die herum das Fest gefeiert wird. Eigentlich wollte ich nur wissen, wie viele Einwohner Urfeld hat, und auch das weiß Rothermund natürlich: 4000 mit steigender Tendenz.
"Für den neuen Vorstand ist es das zweite Mal, dass wir hier feiern, und der Umzug vom Platz am Rhein hat sich bewährt", sagt Prof. Bernd Engels, Vorsitzender des OAS. Und der Erfolg gibt den Aktiven Recht: Den ganzen Tag tummelten sich nämlich beileibe nicht nur Urfelder auf dem schönen Platz, auch viele Wesselinger fanden den Weg zu Musik, Erfrischung und am Abend Tanz bei der Oldie-Night in der Halle.
Natürlich halfen wieder viele Vereine tatkräftig mit, der Fischerverein frittierte Fritten, die Feuerwehr bediente den Grill, der Kirchenchor wendete Reibekuchen um Reibekuchen, Kuchen gab es bei den Damen der kfd, für die Bedienung sorgte der MGV und die Männerreih, das Tanzcorps der Prinzengarde spülte sich die Finger am Spülmobil wund und die Nachtwache hatte im Vorfeld die Prinzengarde übernommen, denn schon einen Tag vorher war alles aufgebaut worden.
Die Egerländer der Musikfreunde spielten Blasmusik zum Auftakt, für die Kinder gab es die riesige Hüpfburg und das allseits beliebte Kinderschminken und ein sichtlich zufriedener Vorsitzender führte durch das Programm. "Wir haben hier keine Probleme", sagte Engels, "wenn man die Vereine ruft, kommen alle".
So auch bei der jüngsten Anschaffung, einer Kühltheke
im Wert 2225 Euro: Diese war nötig geworden, und der MGV, die
Musikfreunde sowie das Tanzcorps der Prinzengarde teilten sich die
Kosten hierfür.

















