Ein ganz besonderes Brautum

Die Dünnwalder Hornpott-Kirmes lockte viele Besucher

Dünnwald (sf). Zwei Tage lang wurde bei der Hornpott-Kirmes in Dünnwald ausgelassen gefeiert: Eröffnet wurde das traditionelle Fest mit einem gemütlichen Tanzabend, der erst in den frühen Morgenstunden endete. Musik gab es auch am zweiten Tag, dieses Mal live von der Band "Echolot" aus Hennef. 

Eingeleitet wurde der zweite Kirmes-Tag aber zunächst mit einem ökumenischen Waldgottesdienst, bevor es auf dem Dorfplatz der Siedlung Hornpott heiß her ging: Jede Menge Action war geboten, als vier Mannschaften in Zweierteams beim Schubkarrenrennen gegeneinander antraten. Johanna und Markus Voell hatten bei diesem unterhaltsamen Wettbewerb die Nase vorn und wurden zum Siegerpärchen ernannt. Nur die Damen durften anschließend beim Kappesrollen mitspielen: Gewinner wurde diejenige, der es als erstes gelang, einen Weißkohl über einen rund 40 Meter langen Parcours zu rollen. Beim Baumstammsägen waren dann die Männer wieder gefragt: Hier war ein gutes Schätzvermögen gefordert, denn einen Preis einheimsen konnte nur derjenige, dem es gelang, exakt 330 Gramm Holz von einem Baumstamm abzusägen. "329 Gramm hatten wir heute schon", erzählte Michael Miebach von der Interessengemeinschaft Hornpott. Die aus 20-24 Mitgliedern bestehende Interessengemeinschaft organisiert die Hornpott-Kirmes seit über 30 Jahren und pflegt damit ein besonderes Brauchtum in der ältesten erhaltenen Arbeitersiedlung Nordrhein-Westfalens. Die bei den Wettbewerben und der großen Tombola zu gewinnenden Preise - vom Zelt bis hin zu einem Fahrrad - wurden von verschiedenen Geschäften Dünnwalds zur Verfügung gestellt. Wegen des sehr guten Wetters konnte sich die Interessengemeinschaft Hornpott an beiden Veranstaltungstagen über viele Besucher freuen. Besonders das einzigartige Ambiente - vor der historischen Dünnwalder Waldschenke in einem idyllisch gelegen Waldgebiet - lockte die Besucher zur Hornpott-Kirmes. Dank guter Besucherzahlen können sich auch die Dünnwalder Pänz in der kommenden Karnevalssession mächtig freuen: "Den gesamten Erlös des Festes investieren wir in Kamelle für den Dünnwalder Veedelszug, an dem wir auch im nächsten Jahr wieder mit einem eigenen Wagen teilnehmen werden", berichtet Wolfgang Prinz von der Interessengemeinschaft Hornpott.

Letzte Änderung: Donnerstag, 08.10.2015 17:12 Uhr

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