Nippes (hub). "Boris - Achtung!" und schwuppdiwupp kommt ein Federball geflogen. Das ist nur eines der Spiele, die angeboten wurden. Die Kölner Spielewerkstatt e. V. lud ein zum Herbstfest in den Bürgerpark an der Alten Kantine in Neunippes (ehemaliges EAW-Gelände).
Durch dieses Herbstfest sollte nochmals auf die Bastel- und
Spielaktionen der Kölner Spielewerkstatt aufmerksam gemacht
werden, die dienstags und donnerstags (außer in den
Schulferien) angeboten werden. Zum Fest luden sie die Einrichtungen
des Stadtviertels zum Mitmachen ein; so beteiligten sich das
Handwerkerinnenhaus, die OT Werkstattstraße, die Freie Schule
und der AAK Kindergarten. Außerdem fanden sie
Unterstützung bei der Jugendpflege Nippes, der
Bilderstöckchen Konferenz, dem Bürgerverein
"Für Nippes" und dem Bürgerzentrum Nippes.
Zunächst konnte die Kölner Spielewerkstatt mit der
finanziellen Unterstützung des Bauherrn, der Jugendpflege und
der Bezirksvertretung zunächst seit Februar 2011 jeden
Dienstag ein Angebot für die Kinder im neuen Stadtviertel
anbieten. Als der Landschaftsverband Rheinland sich an der
Finanzierung beteiligte, konnte das Angebot seit Mai 2011 auf den
Donnerstag ausgedehnt werden. "Die Siedlung ist das
kinderreichste Viertel in Köln", erklärt
Jugendbezirkspflegerin Elke Böttger, "und hier musste ein
Angebot geschaffen werden." "Ziel des Angebots ist, sich
kennen zu lernen und zu lernen, respektvoll miteinander
umzugehen", so Christoph Horstkotte von der Kölner
Spielewerkstatt. 30 - 40 Kinder kamen durchschnittlich in den
Bürgerpark, so dass der Wunsch besteht, die Aktion
fortzusetzen und dauerhaft zu etablieren.
Anfang August eröffnete der Arbeitskreis für das
ausländische Kind e. V. (AAK) seine "Kita in der Alten
Kantine". Hier besteht der Wunsch sich zu einem
Familienzentrum zu erweitern - dies dürfte allerdings
schwierig werden, da im Umkreis von einem Kilometer bereits vier
Familienzentren existieren. Das hat zur Folge, das die
Räumlichkeiten nach Kibiz in der Alten Kantine zu groß
sind.
Die Kölner Spielewerkstatt hat nun Interesse an einem Raum
angemeldet, um das Angebot bei schlechtem Wetter nach innen
verlagern zu können. Für das Herbstfest im nächsten
Jahr wünscht sich Horstkotte, dass sich auch die Eltern zum
Beispiel mit einem Kaffee- und Kuchen-Stand beteiligen.


