Innenstadt (ks). Kirche muss nicht immer ernst sein, schon gar nicht in Köln. "Kölsch katholisch" fühlt sich Günther Radajewski, Senatspräsident der Karnevalsgesellschaft "Die Grosse von 1823" und gleichzeitig Fan von Ludwig Sebus.
Zum vierten Mal organisiert er eine Messe in kölscher Sprache mit kölscher Musik und mit kölscher Fröhlichkeit. Da passte natürlich auch der zelebrierende Pfarrer hervorragend dazu. "Den hab ich durch Zufall kennengelernt", schmunzelt Günther Radajewski. "Auf meine Frage nach seiner Herkunft antwortete er Münster." Das sorgte natürlich für ein Zucken im Gesicht des Kölners, doch als sich aufklärte, dass der Dekan Thomas Frings ein Neffe des bekannten Kölner Kardinals Frings war, hatte er natürlich gewonnen. So feierte ein durch und durch kölsches Team die Mess op Kölsch. Ludwig Sebus sang vom Akkordeon begleitet selbst komponierte Lieder, alle Gebete wurde auf Kölsch übersetzt. Zwischendurch gab es ein witziges Zwiegespräch zwischen Ludwig Sebus und Günther Radajewski. Zum Schluss sangen Ludwig Sebus und Günther Radajewski gemeinsam das Lied des Sebus-Fanclubs "Et Freundschaftslied".


