Brück (sf). Über 120 Chorsänger belebten die Pfarrkirche St. Hubertus beim großen Adventskonzert: Die Chorgemeinschaften Sankt Barbara und Sankt Anna aus Neu-Ehrenfeld waren zu Gast und haben zusammen mit dem gastgebenden Kirchenchor St. Hubertus die Adventszeit feierlich eingeläutet.
Die Besucher in der bis auf den letzten Platz gefüllten
Pfarrkirche erlebten ein rund eineinhalbstündiges Konzert, das
mit der Motette "Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf"
von Johann Sebastian Bach in einem achtstimmigen Chorsatz
eröffnet wurde.
Musikalische Unterstützung erhielten die drei Chöre vom
Akademischen Orchester Bonn sowie Daniel Behner: Der Student an der
Musikhochschule Siegen beeindruckte mit seinem imposanten
Gitarrenspiel, unter anderem beim Concerto D-Dur für Gitarre
und Streicher von Antonio Vivaldi, das als zweites Stück
folgte. "Machet die Tore weit", eine bekannte Kantate
für Soli, Chor und Orchester von Georg Philipp Telemann war
der nächste Programmpunkt, der das Publikum in
vorweihnachtliche Stimmung versetzte, bevor das "Gloria"
in D-Dur von Antonio Vivaldi zum Abschluss erklang. Barbara Schulin
brillierte an diesem Abend mit ihrer Sopran-Stimme, während
Birgitta Schulin mit ihrer Alt-Stimme das Publikum verzückte.
Chor und Orchester spielten unter der Leitung von Andreas Biertz
und rundeten ein gelungenes Konzert ab, in dem es vortrefflich
gelungen war, eine festliche Adventsstimmung herzustellen.
Die gemeinsamen Konzerte der Ehrenfelder Kirchenchöre zusammen
mit dem Kirchenchor St. Hubertus und dem Akademischen Orchester
Bonn sind mittlerweile zur Tradition geworden: Bereits zum vierten
Mal traten die Musiker gemeinsam zur Adventszeit in der Pfarrkirche
St. Hubertus auf.
Ein Mitglied des Akademischen Orchesters hat die Chöre einst
zusammengeführt. Die Zusammenarbeit läuft so erfolgreich,
dass das Konzert nicht nur in Brück, sondern auch in der
Kirche St. Barbara in Ehrenfeld aufgeführt wird. Auch im
kommenden Jahr wird es in Brück und in Ehrenfeld wieder ein
Adventskonzert in gleicher Besetzung geben. Die Werke von Gioachino
Rossini werden dann im Mittelpunkt stehen.


