Humboldt-Gremberg (ac). Neben dem Bürgerverein Humboldt-Gremberg gibt es bereits seit 2007 die Initiative "Miteinander in Humboldt-Gremberg". Mit der "Interessengemeinschaft Humboldt-Gremberg" haben ehemalige Mitglieder des Bürgervereins jetzt eine weiteren Verein gegründet, der sich für den Stadtteil einsetzen will.
"Wir sind noch in der Startphase und wollen möglichst
viele Firmen und Vereine ins Boot holen", so der neue
Vorstand, Peter Peterlini. Die "Abspaltung" vom
alteingesessenen Bürgerverein vollzogen er und weitere
Mitglieder, als ein Anhänger einer rechten Gruppierung in den
Vorstand gewählt wurde, mittlerweile jedoch ausscheid.
Darüber hinaus sprechen Peterlini und der zweite
Vorsitzende, Horst Schmidt, auch von inhaltlichen Differenzen mit
dem Vorstand des Bürgervereins.
Jetzt schauen die mittlerweile rund 30 Mitglieder nach vorne und
versuchen, möglichst viele örtliche Vereine und
Initiativen zu kontaktieren. Mit "Miteinander" will man
im neuen Jahr Gespräche führen. "Deren Arbeit ist
wichtig, weil sie den Schwerpunkt Integration haben, was wir noch
nicht so leisten können", betont Peterlini. Ein
regelmäßiger Stammtisch steht auf der
"Wunschliste", außerdem will sich die
Interessengemeinschaft der geplanten ICE-Erweiterung widmen, die
das Viertel betreffen würde. Auch die Gegend rund um den
Friedhof "Am Grauen Stein" ist den Mitgliedern mit ihrer
schlechten Beleuchtung und mangelhaftem Zustand der Wege ein Dorn
im Auge.
Wer Kontakt aufnehmen will:
Interessengemeinschaft Humboldt-Gremberg e.V., c./o. Peter
Peterlini, Odenwaldstr. 114, 51105 Köln, Telefon 0221/ 2047205
oder Handy 017620380150.


