Innenstadt (sh). Nach mehr als drei Jahren hielt an der Haltestelle Breslauer Platz am vergangenen Sonntag um 4.42 Uhr erstmals wieder eine Bahn. Die Haltestelle trumpft mit ihrer Weitläufigkeit, Überschaubarkeit, Transparenz sowie Helligkeit auf.
Für Oberbürgermeister Jürgen Roters ist sie die
"Visitenkarte der Stadt", die Sicherheit ausstrahle,
einladend wirke und mit Liebe zum Detail ausgestattet wurde. Ihre
Wartezeit können die Fahrgäste nutzen, um die Arbeit
"NEOBIOTA" des dänischen Künstlers Tue
Greenfort zubetrachten. Unter anderen verfolgt man dabei per
Live-Videostream die Alexander- und Halsbandsittiche, die sich in
Stammheim angesiedelt haben.
Während der gesamten achtjährigen Bauzeit versuchte man
die KVB die Haltestelle so gut wie möglich weiter zu nutzen.
Es war eine "Operation am offenen Herzen im Zentrum der
Stadt", betonte der Parlamentarische Staatssekretär
für Verkehr in NRW, Horst Becker, bei der Eröffnung.
Von Oktober 2006 bis August 2007 war der Bereich der Haltestelle
komplett gesperrt . Von nun an fahren hier wieder die Linien 5, 16
und 18, die über die drei Eingänge Breslauer Platz,
Eigelstein und Kunibertsviertel zu erreichen sind. Die Haltestelle
Breslauer Platz ist als erste Haltestelle der
Nord-Süd-Stadtbahn Köln in Betrieb gegangen. Im
nächsten Jahr soll die Haltestelle Rathaus folgen, darauf das
Jahr dann die Haltestelle Heumarkt.




