Köln (ha). Annähernd 50 rheinische Autoren lasen an vier Tagen aus ihren Werken in einem Beduinenzelt auf dem Heinrich-Böll-Platz. Anlässlich der Kölner Krimitage gaben sich etablierte Szene-Schriftsteller, wie Gisa Klönne, Horst Eckhard oder Judith Merchant, sowie unbekanntere Autoren die "Seiten" während einer Marathonlesung in die Hand und sorgten für Spannung im orientalischen Ambiente des Darbietungsortes.
Alle Erlöse aus der mehrtätigen Veranstaltung flossen
an die "Kölner OASE" - einem
gemeinnützigen Verein, der sich für die Belange von
Menschen in Wohnungsnot einsetzt. Talkrunden zum Genre
komplettierten die Veranstaltung, bei der alle Künstler auf
ihre Gage verzichteten.
"Die Nachfrage auf das Festival war so groß, dass wir
für das nächste Jahr bereits ein größeres Zelt
angefordert haben", erklärte Organisator Edgar Franzmann
noch vor dem offiziellen Startschuss des rund 26-stündigen
Premieren-Events, das parallel in zehn weiteren Städten in
Deutschland, Österreich und der Schweiz stattfand.


