Lindweiler (as). "So voll habe ich die Kirche noch nie erlebt", staunte eine alte Dame, als sie die Marienkirche in Lindweiler betrat. Bereits zum zweiten Mal hatte das soziale Zentrum Lino-Club gemeinsam mit der Emmaus-Gemeinschaft alle Lindweiler Erwachsenen und Kinder zum Adventssingen mit anschließendem gemütlichem Beisammensein am Adventsfeuer auf dem Kirchvorplatz eingeladen.
"Besonders freut es uns, dass auch muslimische Kinder
und ihre Eltern zum Singen gekommen sind", finden der
Geschäftsführer des Lino-Clubs, Hans-Josef Saxler und
seine Stellvertreterin Angelika Klauth. "Das Singen in der
Familie kommt in der heutigen Zeit viel zu kurz. Viele Kinder
kennen die alten Advents- und Weihnachtslieder überhaupt nicht
mehr", so Klauth. "Das Adventssingen bietet den Menschen
eine gute Möglichkeit, etwas Besinnlichkeit in die hektischen
Wochen vor dem Fest zu bringen."Damit auch alle textsicher
waren, hatte man im Vorfeld in den Kindertagesstätten, den
Offenen Ganztagesschulen und auch in den Jugendeinrichtungen
ordentlich geübt. Und so schallte es an diesem frühen
Dezemberabend aus einer Vielzahl junger und alter Kehlen in einer
zur Feier des Tages einmal bunt erleuchteten Kirche 'Kling
Glöckchen, Klingelingeling...', 'Lasst uns froh und
munter sein...' und 'In der
Weihnachtsbäckerei...'. Als Erinnerung an das gemeinsame
Singen erhielt jeder Besucher ein Windlicht aus Glas mit dem
Schriftzug 'Alles hat seine Zeit'.


