Bocklemünd. In der Nacht zum 27. Dezember brannte es in einer Tiefgarage im Kölner Nord-Westen. Gegen 3.15 Uhr ging bei der Leitstelle der Berufsfeuerwehr der Notruf ein. Es folgte ein zwei Stunden andauernder Einsatz mit insgesamt 46 Helfern.
Die Leitstelle alarmierte gemäß dem Einsatzstichwort
FEU2 sofort zwei Löschzüge der Feuerwachen Ehrenfeld,
Chorweiler und Lövenich, die Freiwillige Feuerwehr
Löschgruppe Widdersdorf, den Rettungsdienst der Stadt
Köln sowie den Einsatzführungsdienst und
Sonderkomponenten.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang schwarzer Rauch
aus allen Öffnungen der unterirdischen Tiefgarage und
ein Feuerschein war sichtbar.
Es wurden vier Trupps, mit Atemschutzgeräten versorgt und
mit jeweils einer Schlauchleitung mit Strahlrohr ausgestattet.
Diese wurden, über drei verschiedene Zugänge, zur
Brandbekämpfung und zum absuchen der Tiefgarage nach Personen
eingesetzt.
Aufgrund der Anzahl bereits eingesetzter Trupps, schlechter
Sichtverhältnisse in der Tiefgarage und der zunächst
unklaren Lage bezüglich der Anbindung der Wohngebäude
erfolgte eine Alarmstufenerhöhung FEU3 mit der Entsendung
eines weiteren Löschzuges mit Einsatzkräften der
Feuerwachen Weidenpesch und Lövenich.
Durch die erfolgreichen Löschmaßnahmen konnte die
Brandausbreitung auf drei PKW begrenzt werden. Alle weiteren PKW
wurden durch Rußbeaufschlagung in Mitleidenschaft gezogen.
Umfangreiche, kontinuierliche Erkundungen der Wohngebäude
ergaben, dass sich kein Rauch in die Wohngebäude ausgebreitet
hatte - dieses ist auf die guten baulichen Gegebenheiten
(Zugänge der Tiefgarage ausschließlich aus dem Freien)
zurückzuführen. Die Bewohner konnten in ihren Wohnungen
verbleiben.
Zum Abschluss wurde die Tiefgarage mit Überdrucklüftern
vom Rauch befreit, nochmals kontrolliert und zur Sicherung der
Polizei übergeben.

