Köln. "Ausgelassen, aber friedlich" - so beschrieb die Einsatzleiterin der Kölner Polizei, Ninett Wickerath, die Silvesterfeierlichkeiten in der Kölner Innenstadt. Wie auch in den Vorjahren war das Einschreiten der Polizei vorwiegend bei Körperverletzungen und Ruhestörungen erforderlich.
Vom 31. Dezember, 18 Uhr bis zum Morgen des 1. Januar, 6 Uhr mussten die Beamten in Köln und Leverkusen bei 106 Körperverletzungen (24 mehr als im Vorjahr) und 107 Ruhestörungen (Vorjahr: 90) einschreiten. Die Anzahl der Sachbeschädigungen lag bei 32, fast doppelt so vielen wie im letzten Jahr. Die Gesamtzahl der polizeilichen Einsätze war mit etwa 500 jedoch deutlich niedriger als im Vorjahr (600).
In der Kölner Altstadt, auf den Ringen und den
Rheinbrücken hatten sich im Vergleich zu den Vorjahren
deutlich weniger Feiernde eingefunden. "Die Einsatzlage war
entspannt und ausgesprochen ruhig. Die Menschen haben ausgelassen,
aber friedlich gefeiert", bilanzierte die Einsatzleiterin.

