Köln (hhk). Nach den schwierigen Jahren zu Beginn der 50er trat 1954 dann endlich wieder eine Seniorenmannschaft des Kölner EK in Erscheinung. Möglich machte dies die Unterstützung eines Automobilkonzerns aus dem Kölner Norden, der sechs jungen Spielern aus Füssen sichere Arbeitsplätze bot.
Um die Gebrüder Sepp und Theo Kleiner sowie Karlheinz Rasp,
Werner Srb, Rudi Riederer und Helmut Mögele wurde ein Team mit
einem Durchschnittsalter von weniger als 20 Jahren gebildet.
Zu den weiteren Spielern gehörten unter anderem der
spätere Mannschaftsarzt der Kölner Haie,
Jürgen Strelow. Die junge Mannschaft spielte zu Beginn
auch gegen Mannschaften aus den Niederlanden und Belgien im
"Westeuropacup". Für ihr sportlich-faires Auftreten
in den schwierigen Jahren der Nachkriegszeit erhielt sie dabei viel
Lob. Zum erhofften Aufstieg in die Oberliga reichte es aber nicht.
Zwar überrollte der KEK den RSC Essen mit 15:0 - der
Stadtanzeiger titelte seinerzeit, das alte Zahlenmaß für
die 15 aufgreifend: "Ein Mandel Tore für den KEK" -,
doch das entscheidende Spiel gegen die DEG ging verloren. Und auch
ein Jahr später reichte es sportlich wieder nicht zum
Aufstieg, obwohl mit Manfred Schwarz ein weiterer junger,
bayerischer Spieler zum Team stieß. Schwarz spielte in der
Folge bis 1970 für den KEK. Danach war er als Schiedsrichter
und Nachwuchstrainer aktiv.
Dank einer Neuorganisation der Ligen rückte der KEK zu Beginn
der Saison 57/58 aber doch noch in die Oberliga auf.
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