Kölsche Weihnacht

Verzällcher un Leedcher stimmten die Senioren im Altenberger Hof fröhlich

Nippes (hub). Zum zehnten Mal wurden in diesem Jahr Seniorinnen und Senioren zur Kölschen Weihnacht eingeladen. So war die "Scheune" des Altenberger Hofes bis auf den letzten Platz belegt. 

Der Raum war feierlich dekoriert und Mundartautorin Elfie Steickmann erklärte mit einem Augenzwinkern die Erschwernisse des Älterwerdens mit "Nachts haben sie an den Straßen etwas dran gestrickt" oder "Der Spiegel hat eine andere Wölbung." Diese Eingangsworte brachten die Senioren zum Lachen.
Als erster Programmpunkt folgte der Kinderchor der Mathilde-von-Mevissen-Grundschule. In diesem Jahr wurden die Kinder von einer dreiköpfigen Band, die aus Lehrern der Schule bestand, begleitet. Nach der Zugabe "Gloria" kam wieder eine Einlage von der Moderatorin. Gaby Koof spielte in diesem Jahr gemeinsam mit dem Liedermacher und Akkordeonspieler Wolfgang Jaegers kölsche Weihnachtslieder, mal besinnlich, dann wieder eine flottere Nummer. Ebenfalls kam mit Günter Missenich ein Interpret vun de Schäl Sick. Sein großes Vorbild ist Willy Ostermann, so präsentierte er die kölsche Nationalhymne "Heimweh noh Kölle" und verabschiedete sich mit einem Medley. Die nächste Interpretin wohnt in unmittelbarer Nähe zum Altenberger Hof in Mauenheim: Marie-Luise Nikuta. Die in der Nippeser Florastraße groß gewordene Sängerin begeisterte das Publikum. Zwischen den Auftritten bot Steickmann weitere kölsche Geschichten an. Nach dem letzten Auftritt von 'De Neppeser' konnten beim gemeinsamen Weihnachtssingen mit Begleitung durch das Trio Caffier endlich auch die Senioren zeigen, was sie können.

Letzte Änderung: Mittwoch, 04.01.2012 15:16 Uhr

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