Nippes (hub). Zum zehnten Mal wurden in diesem Jahr Seniorinnen und Senioren zur Kölschen Weihnacht eingeladen. So war die "Scheune" des Altenberger Hofes bis auf den letzten Platz belegt.
Der Raum war feierlich dekoriert und Mundartautorin Elfie
Steickmann erklärte mit einem Augenzwinkern die Erschwernisse
des Älterwerdens mit "Nachts haben sie an den
Straßen etwas dran gestrickt" oder "Der Spiegel hat
eine andere Wölbung." Diese Eingangsworte brachten die
Senioren zum Lachen.
Als erster Programmpunkt folgte der Kinderchor der
Mathilde-von-Mevissen-Grundschule. In diesem Jahr wurden die Kinder
von einer dreiköpfigen Band, die aus Lehrern der Schule
bestand, begleitet. Nach der Zugabe "Gloria" kam wieder
eine Einlage von der Moderatorin. Gaby Koof spielte in diesem Jahr
gemeinsam mit dem Liedermacher und Akkordeonspieler Wolfgang
Jaegers kölsche Weihnachtslieder, mal besinnlich, dann wieder
eine flottere Nummer. Ebenfalls kam mit Günter Missenich ein
Interpret vun de Schäl Sick. Sein großes Vorbild ist
Willy Ostermann, so präsentierte er die kölsche
Nationalhymne "Heimweh noh Kölle" und verabschiedete
sich mit einem Medley. Die nächste Interpretin wohnt in
unmittelbarer Nähe zum Altenberger Hof in Mauenheim:
Marie-Luise Nikuta. Die in der Nippeser Florastraße groß
gewordene Sängerin begeisterte das Publikum. Zwischen den
Auftritten bot Steickmann weitere kölsche Geschichten an. Nach
dem letzten Auftritt von 'De Neppeser' konnten beim
gemeinsamen Weihnachtssingen mit Begleitung durch das Trio Caffier
endlich auch die Senioren zeigen, was sie können.


