Köln. Der Bau der Moschee hat für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Im Laufe der Zeit stellt der Dachverband der "Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion" (DITIB) aber ein vermehrtes Interesse an seinen Dienstleistungen, Angeboten und dem Moscheebau fest. Im letzten Jahr wurden 116 Besuchergruppen betreut.
Und dies setzt sich im noch so jungen Jahr 2012 weiter fort. In den Räumlichkeiten des DITIB Dachverbandes empfing entsprechendes Fachpersonal zum Beispiel 16 Vertreter der öffentlichen Verwaltung der Stadt Shanghai. Außerdem begrüßte die DITIB mehr als 30 Studenten der Syracause University aus den Vereinigten Staaten. Sie diskutierten über Integrationsfragen und den integrativen Faktor von Moscheeneubauten. In diesem Zusammenhang besuchten beide Gruppen das Gebäude in Ehrenfeld. Ihnen war jedoch nur eine Begehung um den Bau herum möglich, da derzeit alle gängigen Innenarbeiten, wie etwa der Einbau der Heizung, Sanitäranlagen, und so weiter, stattfinden. Trotzdem zeigten sich die Besucher höchst interessiert.
Über die Internetseite www.zentralmoschee-koeln.de können sich Interessierte aller Altersklassen zu Führungen oder Gesprächen anmelden.



