Lindenthal (af). Wenn Bürger, Politik und Verwaltung Hand in Hand arbeiten, können Missstände schnell beseitigt werden, so wie die Gefahrenstelle an der Kreuzung Aachener Straße/ Universitätsstraße.
In einem Bürgerantrag wurde die Bezirksvertretung
Lindenthal darauf aufmerksam gemacht, dass die Aufstellfläche
am nördlichen Überweg der Stadtbahnhaltestelle
Universitätsstraße der Linie 1 in Richtung
Innenstadt zu schmal sei und eine Gefährdung bedeuten
könne. "Für Personen mit Kinderwagen oder Radfahrer
ist auf dem schmalen Streifen zwischen Bahngleisen und Aachener
Straße nicht genügend Platz", schilderte die
Antragstellerin. Radfahrer müssten beispielsweise
ihr Rad quer stellen, um nicht entweder auf der Aachener
Straße oder den Bahngleisen zu stehen. Die Bürgerin trug
ihr Anliegen in der Bezirksvertretung vor und stieß dabei auf
breite Zustimmung unter den Fraktionen. Da die Verwaltung zur
Sitzung bereits einen Vorschlag zur Verbreiterung der
Fußgängeraufstellfläche ausgearbeitet hatte, konnten
die Politiker die Maßnahme einstimmig verabschieden. "Wir
freuen uns, dass die Verwaltung einen Vorschlag gemacht hat, der
finanzierbar und umsetzbar ist", erklärte Lisa Steinmann,
Fraktionsvorsitzende der SPD.
Der Streifen an der Haltestelle wird von zurzeit knapp zwei
Metern auf gut vier Meter verbreitert. Die Kosten von circa
10.000 Euro werden aus dem laufenden Haushalt bestritten, teilte
die Verwaltung mit.


