Lindenthal (ha). Vor allem bunt ist sie, die Stadt der Kinderträume. Auf einer Fläche von 35 Quadratmetern können große und kleine Mitbürger in der Kunsthalle Lindenthal noch bis zum 11. Februar eine "Stadtbegehung" der besonderen Art erleben.
Das schulische Modellbauprojekt "Kölsche
Träume" beinhaltet die Vorstellungen von zahlreichen
Nachwuchsarchitekten.
Dank der Beteiligung von neun Schulen sowie eines Kindergartens
gelang mit der riesigen Installation nach Aussage von
Mitinitiatorin und Kolping-Bildungswerkleiterin Dr. Annette
Lömker-Schlögel ein bundesweit einzigartiges
Vorhaben, das die Gestaltung einer Metropole aus
der Perspektive von Kindern veranschaulicht. Ein deutlich
hellerer und farbigerer Dom, Willkommensbanner in den Veedeln sowie
eine Zuneigung für öffentliche Verkehrsmittel prägen
die Arbeiten der jungen Projektteilnehmer. "Eigentlich
ist Köln ja sehr grau. Ich finde, es müsste alles ein
bisschen bunter sein", brachte Viertklässler Hagen von
der Gemeinschaftsgrundschule Stenzelbergstraße den Geschmack
seiner Mitstreiter auf den Punkt.
"Wir sind sehr froh darüber, dass wir nun endlich
ein Stadtmodell haben. Das habt ihr super gemacht",
würdigte Bezirksbürgermeisterin Helga
Blömer-Frerker die Anstrengungen der kleinen
Architekten, die an den jeweiligen Einrichtungen in
unzähligen Werk- und Bastelstunden aktiv waren. Das
Modell sei ein Ausdruck für einen Ort, an dem Kinder
glücklich sind, "dies sollte eine Anregung für die
Erwachsenen sein", so das Resümee von Helga
Blömer-Frerker bei der feierlichen Ausstellungseröffnung,
auf die insgesamt zehn Monate hingearbeitet wurde.
Initiiert wurde das Projekt vom Kolping-Bildungswerk sowie
den Kindertagesstätten, Offenen Ganztagsschulen,
Gemeinschaftsgrundschulen und Katholischen Grundschulen
KiTa/GGS St. Bruno, OGS/GGS Dellbrücker Hauptstraße,
OGS/GGS Porz Hauptstraße, OGS/GGS Stenzelbergstraße,
OGS/KGS Alte Wipperfürther Straße, OGS/KGS Berrenrather
Straße, OGS/KGS Kupfergasse, OGS Trierer Straße,
Ursulinenrealschule Köln und
Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium.
Zu sehen ist das Modell in der Kunsthalle (Aachener Straße
220) mittwochs von 15 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 17 Uhr.


