Zündorf. Am Morgen des 25. Januar rettete ein Hundebesitzer mit Unterstützung der Feuerwehr seinen Hund aus dem eiskalten Wasser der Groov. Das Herrchen war mit seinem Hund an dem verlandeten Flussarm des Rheins zum Joggen unterwegs.
Die sieben Monate alte Argentinische Dogge sprang verspielt auf
die Ufermauer und rutschte hierbei ins zwei Meter tiefer liegende
Wasser. Da es für den Hund unmöglich war an dieser Stelle
aus dem Wasser zu kommen, schwamm er weiter hinaus. Der
Hundebesitzer konnte seinem Hund selbst nicht helfen und alarmierte
die Feuerwehr. Als die Kollegen der Feuerwache Porz mit einem
Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eintrafen, war der Hund
bereits 30 Meter vom Ufer entfernt und der Hundebesitzer war im
Begriff selbst ins Wasser zu springen. Sie konnten ihn nur mit
Mühe von dem Rettungsversuch abhalten und forderten
vorsichtshalber ein Schlauchboot nach.
Die Einsatzkräfte scheiterten zwar mit dem Versuch, dem im
Wasser strampelnden Hund einen Rettungsring zuzuwerfen, damit er
sich daran instinktiv festbeißt. Diese Bemühungen und
gutes Zureden brachten den Hund jedoch dazu, wieder näher ans
Ufer heranzuschwimmen. Dort gelang es den Einsatzkräften
gemeinsam mit dem Herrchen den Hund wieder ans rettende Ufer zu
ziehen.
Alle Beteiligten waren glücklich, dass dieser Vorfall ein
solch gutes Ende genommen hatte. Bei den derzeit niedrigen
Temperaturen hätte sich der Hundebesitzer selbst in
Lebensgefahr begeben, wenn er ins Wasser gesprungen wäre.
