Höhenhaus (fs). Die Karnevalsgesellschafft "Naaksühle" feierte in der Mülheimer Stadthalle ihre Prunk- und Kostümsitzung. Dabei wurde Peter Monschau als neuer Präsident vorgestellt, der den seit 2001 amtiert habenden Dieter Ragas bereits abgelöst hat. Der Elferrat marschierte zunächst als Zehnerrat ein.
Denn der gerade mal 21-jährige Sitzungspräsident Eric
Schroth ging durch die Reihen und begrüßte den Saal mit
einem kräftigen "Jetzt geht's los" von den
Höhnern. "Tach zusammen wunderbar, ich freue mich wie
jedes Mal, wenn ich durch die Reihen gucke. Alle sin se da!"
Und Schroath, der in Zukunft auch die Leitung der Jugendtanzgruppe
übernehmen wird, führte als fitter und lebhafter
Moderator durch den Abend. Vor dem vollen Haus lieferte Jürgen
Beckers "De Hausmann" die letzte Nummer vor dem Einzug
des Kölner Dreigestirns. Beckers Geschichten spielen im ganz
alltäglichen Leben, in der Reisegruppe, im Café oder eben
in der Ehe: "Früher habe ich von meiner Frau SMS wie ILD
- Ich liebe Dich - bekommen, jetzt bekomme ich eher BBM - Bring
Brot mit." "De Hausmann" verabschiedete sich mit
einem Kölle Alaaf und bekam herzlichen Applaus. "Es war
einmal ein treuer Husar" - mit dieser Melodie zog das
Kölner Dreigestirn ein.
Nach der Vorstellung kam der große Moment: der strahlende
Peter Monschau wird in einer kleinen Zeremonie von
Festtagskomitee-Präsident Markus Ritterbach als neuer
Präsident vorgestellt. Auch nach der Pause bescherte die
Naaksühle den Jecken ein tolles Programm: Willibald Pauels als
"Bergischer Jung" und das Tanzcorpses "Original
Matrosen vom Müllemer Böötche" wussten das
Publikum zu begeistern.



