Nippes (dk). Erneut wird der Öffentlichkeit in dem Bezirksrathaus Nippes eine interessante Ausstellung zugänglich gemacht. Die Eröffnung fand durch eine Rede der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Susanne Eichmüller statt.
"Wir freuen uns sehr eine Plattform im Bezirksrathaus zu
haben, über die Kunst im Alltag greifbar und barrierefrei ist.
Mit der Leichtigkeit der Bilder von Barbara Endres wird der Raum in
der Rotunde von einer besonderen Malerin ausgefüllt."
Unter dem Titel "Südliche Impressionen" zeigt die
Kölner Malerin Barbara Endres aktuelle Bilder, die
Impressionen ihrer Aufenthalte in südeuropäischen
Ländern widerspiegeln. Bis zum 09. Februar sind Besucher in
die Vorhalle eingeladen, sich Eindrücke von abseits gelegenen
Strassen, Ecken, uralten Bäumen und Steinen in
südeuropäischen Ländern anzuschauen. Etwas
ältere Arbeiten runden die Ausstellung ab und entführen
einen auch mal in die Sagenwelt eines Olivenhains.
Nach zahlreichen eigenen Ausstellungen und Teilnahmen an diversen
Kunstmeilen in den letzten zehn Jahren in Köln ist es für
Barbara Endres "so schön hier ganz nah bei Mauenheim
auszustellen, wo ich bis zu meinem 23. Lebensjahr gelebt habe und
die ersten Schritte meines Schaffens machte." Sie beschreibt
sich selbst als Frischluftmensch mit Spaß an
Materialmischungen aus Zeichnung, Druck, Malerei, Farben und
Strukturen. Die zurückgezogen lebende Malerin findet das Echo
so schön, daher stellt sie Bilder aus, zu denen sie eine sehr
persönliche Beziehung hat.
Die sympathische Künstlerin wurde 1941 in Danzig geboren. Nach
Flüchtlingsjahren kam sie 1948 nach Köln und ging in den
70er Jahren nach Niedersachsen, von wo sie 2002 nach Köln
zurückkehrte. Im Februar erscheint ihr erstes Buch mit dem
Titel "Pollin - Fragmente einer Kindheit in Pommern", in
dem sie von der wechselvollen Geschichte ihrer Familie und dem
Wiedersehen mit dem Kindheitsdorf 30 Jahre später
erzählt. Weitere Informationen über die Künstlerin
unter www.atelier-barbaraendres.de und www.atelier-barbaraendres.eu .


