20 Jahre Die Kantine - 20 Jahre Überleben

Ausstellung im Bezirksrathaus weckt Erinnerungen

Nippes (dk). Über 800 Bands gaben auf der Bühne der Kantine bis heute Konzerte. Darunter internationale Größen wie den Stereo MC's, Marilyn Manson, Megadeth, Sinead O'Connor, Lee Perry, Die Ärzte, Roger Chapman, Ice T, den Bollock Brothers, Black Uhuru, Eric Burdon, H-Blockx, De La Soul, Terence Trent D'Arby oder den Fantastischen Vier. 

In der Ausstellung sind einige Relikte der letzten 20 Jahre zu sehen. Besonders sehenswert sind persönliche Widmungen und Dankesschreiben der Musiker an das Kantine-Team.
Alles begann 1992 mit dem "Tanz in den Mai mit Köbes Underground". Elf Jahre war man auf dem Gelände des ehemaligen Bahn-Ausbesserungswerkes Nippes beheimatet, bis 2003 der Umzug in die ehemaligen WWF-Club Hallen in Longerich nicht mehr abzuwenden war. "Wir hatten eine große Idee mit dem Gelände in Nippes, ein kulturelles und lebensnahes Projekt zu verwirklichen, doch manchmal haben es Kulturschaffende schwer und so mussten wir umsiedeln", erklärte der Geschäftsführer Andreas May-Johann. Dass "Die Kantine" in dem Stadtbezirk geblieben ist, freut nicht nur Bürger aus der Umgebung, sondern auch Bezirksbürgermeister Bernd Schößler: "Ich bin froh und dankbar, dass es euch gibt, und dankbar für die Ausstellung. Ich war damals einer der Ersten auf eurer Ü-30 Party und frage mich, wer war als Musiker eigentlich noch nicht bei euch?"
"Ich habe die Schaukästen für die Ausstellung gestaltet und es liefen die letzten 20 Jahre Kantine an mir vorbei, dabei habe ich leichte Wehmut und etwas Stolz gespürt", so Andreas May-Johann. Zu der Kantine mit dem großen Saal gehört der Yard Club, vorrangig für unbekannte Bands, die weit weg vom Mainstream sind, und der Biergarten mit Open-Air Disco.

Letzte Änderung: Montag, 30.04.2012 11:32 Uhr

Blaulicht - Der Kölner-Polizeireport

Hier finden Sie die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Köln... »

Alle Titel im Großraum Köln/Bonn

Lernen Sie die weiteren Anzeigenblätter im Großraum Köln/Bonn kennen. »