Ehrenfeld (as). "Es ist quadratisch, praktisch und gut", beschreibt Johannes Maubach, der 1. Vorsitzende der Bürgervereinigung Ehrenfeld das neue Büro des Vereins in der Mechternstraße 2a. Knapp zehn Quadratmeter misst der Raum neben der Pfarrbücherei St. Josef und St. Mechtern.
Über das Angebot der Pfarrgemeinde zur kostenlosen Nutzung
des Raumes ist der Verein
sehr froh: "Als Bürgerverein kann man sich keine hohen
Ausgaben für Büromiete leisten. Jetzt zahlen wir
lediglich die Energiekosten." Bis Dezember 2010 hatte die
Bürgervereinigung
acht Jahre lang ihr Domizil in den Räumen der
Polizeihauptwache Ehrenfeld an der Venloer Straße. Wegen
Umstrukturierungsmaßnahmen bei der Polizei musste das
Büro aber aufgegeben werden. Seitdem mussten die
Vorstandsmitglieder notgedrungen in ihren Wohnungen zum Beispiel
den Rechenschaftsbericht oder das Veranstaltungsprogramm verfassen.
Dieses Provisorium hatte mit dem Umzug in das neue Büro aber
ein Ende. "Heute läuft der größte Teil des
Schriftverkehrs
sowieso per E-Mail. Hier ist ausreichend Platz für einen Tisch
und zwei Stühle, ein Faxgerät und einen Drucker. Wir
haben zwei Fenster und eine wunderbare Aussicht auf den
Mechtern-Platz mit seinem Brunnen", fasste der ehemalige
Schulleiter Maubach zusammen. Dass der zum Gedenken
an den heiligen Georg errichtete Brunnen seit 2007 wieder sprudelt,
ist dabei ein Verdienst der Bürgervereinigung. Wichtig
für Maubach ist vor allem, dass die Ehrenfelder bei
Gesprächsbedarf
eine feste Anlaufstelle haben. Die Sprechstunde im Bezirksrathaus
an der Venloer Straße wird aber weiterhin jeden ersten
Dienstag im Monat von 16 bis 18 Uhr beibehalten. Denn so froh man
über das neue Quartier ist, die Räumlichkeiten in der
Mechternstraße sind natürlich etwas begrenzt.
Mehr Infos unter www.buergerverein-koeln-ehrenfeld.de


