Einmalig in Deutschland

Nationale Jahresbestzeit und sechs DM-Qualis in einem Lauf

Zwölf Juniorinnen, drei Staffeln, ein Lauf. Das Resultat am 17. Mai für das Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln: Eine deutsche Jahresbestzeit in 45,98 Sekunden und insgesamt sechs erfüllte Qualifikationsnormen für deutsche Meisterschaften. 

Drei für Wattenscheid bei den Aktiven am 16. Juni, drei für die Junioren im Sommer. "Das hatten
wir bislang noch nicht. Ich weiß auch nicht, ob das überhaupt schon einmal jemand in Deutschland so geschafft hat." Cheftrainer Andreas Gentz war sehr zufrieden mit seinen Athletinnen beim gut besetzten und besuchten Sportfest des Tus rrh. Köln. Eine prima Einstimmung auch auf die deutschen Mannschafts-Meisterschaften in Hannover am Samstag, bei denen die Kölner Teams als Seriensieger und Titelverteidiger anreisen. Die Frauen gewannen zuletzt viermal in Serie, die Männer fünfmal. "Leicht wird das sicher nicht", sagt Gentz mit Blick auf die Konkurrenz in Hannover. Bei den Männern fehlen wegen anstehender internationaler Aufgaben neben Miguel Rigau auch zahlreiche schnelle Jugendsprinter. Dafür können Gentz und Jörg Kölsch auf eine Reihe von bewährten Kräften bauen. So wirft sich beispielsweise Hürdensprinter Martin Hoffmann trotz Doktorarbeit in Barcelona für das Team noch einmal ins Zeug. Günther mit Einzelstart in Jena
Bei den Frauen fehlt Leena Günther, die sich zeitgleich mit den nationalen Konkurrentinnen auf dem Weg zu Olympia beim Meeting in Jena misst. Bereit ist sie. Als Teil der schnellsten Frauenstaffel in Köln zeigte sie eine gute Vorstellung. Die Staffeln und ihre Zeiten: Judith Nögel, Günther, Marilena Scharff und Caro Schemp (45,98 Sekunden). Annika Huijbregts, Nadiya Koyuncu, Judith Müssener und Malena Richter (47,30 Sekunden). Frederike Hogrebe, Lara Hoffmann, Susan Khorshidpanah, Elisabeth Schädlich (47,72 Sekunden). Jugend-Sprintstaffel mit Deutscher Jahresbestzeit. Auch die Jugendstaffel legte eine gute Zeit im Rechtsrheinischen hin. Allerdings verhinderte ein verunglückter Wechsel eine noch bessere Zeit. Am Ende stand die Uhr bei 41,21 Sekunden für Andreas Luzat, Frank Werner, Tobias Lange und Robert Polkowski. Deutsche Jugend-Jahresbestzeit.

Letzte Änderung: Montag, 04.06.2012 14:48 Uhr

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