Höhenberg (sf). Ein buntes Unterhaltungsprogramm wurde den Besuchern beim Veedelsfest in der Germaniasiedlung geboten: Auf der Bühne sorgten die Cologne Cheerdancer, die Kölschen Unikate, De Nüggele, die Media Dance Group und D'r Frank für ausgelassene Partystimmung.
Zwischen den einzelnen Auftritten blieb genügend Zeit
über die aus 20 Ständen bestehende Festmeile in der
Weimarer Straße zu flanieren und das vielseitige Angebot der
mitwirkenden Vereine zu erleben: Die beiden Karnevalsgesellschaften
Fidele Höhenberger und Alt-Höhenberger Adel waren ebenso
vertreten wie der FC Stammtisch Höhenberg, der Kölner
Klub Höhenberg und die Katholischen Frauen Deutschlands. Auch
der Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland wirkte mit.
Gemeinsam boten sie den Besuchern ein reichhaltiges Angebot an
kulinarischen Köstlichkeiten. Auch die Verlosung von
Sachpreisen für einen guten Zweck und der Trödelmarkt
wurden sehr gut angenommen. Das durchwachsene Wetter sorgte
für etwas geringere Besucherzahlen als in den vergangenen
Jahren, doch Mieterrätin und Organisatorin Heike Doetsch war
mit der Resonanz recht zufrieden und sprach ein Kompliment an die
zahlreichen Besucher aus, die trotz des schlechten Wetters das
Straßenfest besuchten. Bereits 1987 wurde in der
Germania-Siedlung das erste Straßenfest veranstaltet. Damals
und heute möchte das Fest dazu beitragen, dass die
Nachbarschaft miteinander ins Gespräch kommt. Insbesondere
nach der Modernisierung der Wohnhäuser in der
Germaniasiedlung, die von der Wohnungsbaugesellschaft GAG
Immobilien AG im Jahr 2005 veranlasst wurde, folgten viele Zu- und
Abwanderungen aus der Siedlung. "Man kannte sich nicht
mehr", blickt Heike Doetsch zurück. Als sie das
Straßenfest im Jahr 2008 nach siebenjähriger Pause wieder
ins Leben rief, sollten sich hier die alten und neuen Nachbarn
untereinander besser kennen lernen. Bei der Organisation hat die
Mieterrätin viele helfende Hände, die ihr zur Seite
stehen: Mehrere Unternehmen aus Höhenberg unterstützen
die Organisatorin bei der Vorbereitung und Durchführung des
Festes. Leider ist jedoch die Zahl der mitwirkenden Personen
aufgrund der Auflösung einiger Vereine in den vergangenen
Jahren zurückgegangen: "Wir wünschen uns, dass sich
wieder mehr Höhenberger an dem Fest beteiligen", so Heike
Doetsch.


