Deutz (sf). Zwei Tage lang wurde das Deutzer Kastellfest am Kennedy-Ufer rund um die Kirche Alt St. Heribert gefeiert.
Acht mitwirkende Vereine aus ganz Köln versetzten die Besucher in die römische und mittelalterliche Zeit Kölns: Originalgetreue Kostüme wurden vorgeführt, ein mittelalterliches Zeltlager aufgebaut und Kampfarten römischer Soldaten vorgeführt. Im Historischen Gewölbekeller, der unter der ehemaligen Abtei St. Heribert liegt und extra zum Kastellfest geöffnet wurde, fanden Lesungen statt, zudem wurden Führungen rund um die Ausgrabungsstätten angeboten. "Unser Anliegen ist es, die Geschichte von Deutz erfahrbar zu machen", erklärte Thomas Georg Tremblau, Vorsitzender des veranstaltenden Fördervereins Historischer Park Deutz. Der Verein hat sich dafür eingesetzt, dass römische Funde, die während der Bauarbeiten zur zukünftigen Rheinpromenade entdeckt wurden, nicht wieder unter der Erde verschwinden, sondern im zukünftigen Historischen Park Deutz neben der Kirche Alt St. Heribert, ausgestellt werden.



