Nippes (hub). Seit 20 Jahren ist das "Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ)" in Nippes tätig. Von Anfang an ist die Einrichtung des Diakonischen Werkes in der Niehler Straße 83 beheimatet.
Das SPZ ist Anlaufstelle für psychisch kranke Frauen und Männer eines Stadtbezirkes und es hat zudem die Aufgabe, das Bild dieser Personengruppe in der Öffentlichkeit zu verbessern, so die Hausleiterin Barbara Schwarz. Die Feierlichkeiten zum Jubiläum starteten mit einem Auftritt des SPZ-Chors. Die Hausleiterin Barbara Schwarz begrüßte anschließend die Gäste und leitete zum ersten Grußwort an die Vorstandsvorsitzende Helga Blümel über. Anfangs war die Einrichtung eine Kooperation mit der Karl Immanuel Küpper-Stiftung, diese stieg aber 1997 aus. Bereits 1995 zog auf Initiative des SPZs Nippes der Sozialpsychiatrischer Dienst des Gesundheitsamtes der Stadt Köln ins Nachbarhaus. Seitdem besteht zwischen den Einrichtungen eine enge Zusammenarbeit. Die SPZ-Chefin wünscht sich, dass das SPZ eine ständige Baustelle bleibt. Das Team sei veränderungsfähig und bereit, sich auf Neues einzulassen, so Schwarz. Dreh- und Angelpunkt der Arbeit ist der Kontakt zu den Menschen, so betreuen in Nippes 18 Mitarbeiter schätzungsweise 400 Klienten. Der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord, Pfarrer Markus Zimmermann, machte in seiner Rede deutlich: "Das hier ist ein Stück Kirche." Nach den Reden und Geschenken an die Hausleitung gab es fetzige Interpretationen von Pop- und Rockklassikern von der Band "Wildes Holz" unter dem Motto "Freiheit für die Blockflöte". Zudem präsentierte Lutz Lager Country-Musik.



