18 Millionen für neue Feuerwache

Zur Zeit erfüllt Brühler Wehr nicht den Brandschutzbedarfsplan

Brühl. Im Hauptausschuss ist ein Gutachten der Unternehmensberatung Rinke vorgestellt worden, das der Stadt Brühl die Notwendigkeit einer neuen Feuerwache vor Augen führt. Für den Bau vorgeschlagen wurde ein rund 7000 qm großes Gelände zwischen dem Johannesstift und dem Eckbereich Liblarer-/ Römerstraße.
Auf die Stadt käme eine Investition von geschätzten 18 Millionen Euro zu, eine Summe, die Brühl ohne Landesmittel allein stemmen müsste. Anlass für die neue Feuerwache ist der Brandschutzbedarfsplan, der vorschreibt, dass bei einem Brandfall innerhalb von acht Minuten die ersten neun Feuerwehrmänner an der Einsatzstelle eintreffen müssen. Nach weiteren fünf Minuten müssen 22 Kräfte am Brandort sein.
Diese Vorgaben kann die Brühler Feuerwehr vom heutigen Standort Rheinstraße schon lange nicht mehr einhalten, insbesondere, wenn die Einsatzorte in den weiter entfernten Stadtteilen Vochem oder Heide liegen. Auch der Bereich am Schnorrenberg ist kritisch.
Viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr haben derzeit auch einen zu langen Anfahrtsweg zur Wache, wo die Einsatzkräfte erst über den Hof bis zur Halle laufen müssen, um ihre Einsatzfahrzeuge zu besetzen.
Das Gutachten hat herausgefunden, dass vom neuen Standort alle städtischen Bereiche mit Gebäuden innerhalb von 5,5 bis 6 Minuten erreicht werden können. Das dortige Grundstück hat sich die Verwaltung bereits sichern lassen. Das Bebauungsplanverfahren könnte kurzfristig gestartet werden. Die Ausfahrt soll an der Römerstraße sein, die durch eine neu zu installierenden Ampelanlage für die "Allrot-Schaltung" gesichert würde müsste.

Letzte Änderung: Donnerstag, 14.06.2012 13:45 Uhr

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Markus Waßerburger

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